

Die Kellereien von Champagne und ihre Cuvées
Ein Weingut mitten in Reims, ein historischer Ort hinter alten Mauern oder ein kleiner Acker, der nur eine begrenzte Anzahl an Flaschen produziert: Jeder Clos hat seine eigene Geschichte. In dem Erster Teil unserer Doppelkomposition Erfahren Sie, was Clo Champagne so besonders macht und warum Sie es mit Freunden teilen sollten. Jetzt begleiten wir Sie zu den Weingärten selbst.
Welche Trauben werden hier gepflanzt? Wie groß ist die Clos? Und welche Champagner werden daraus hergestellt? In der unten stehenden Tabelle finden Sie unsere Übersicht. Danach gehen wir über die Zahlen hinaus. Wir erzählen die Geschichte, die Umstände und die Arbeit hinter den Cuvés. So entdecken Sie, welche Clos Ihre Neugierde weckt — und welche Flasche Sie gerne einmal zusammen öffnen würden.
Die Übersicht über die Clos in Champagne
Die Tabelle bringt die Weingüter, ihre Fläche, Trauben und Produzenten zusammen. Sie erkennt außerdem, ob aus dem Clos ein eigenes Champagner hergestellt wird. Denn die Anzahl der Weingüter entspricht nicht der Anzahl der Cuvées: ein Clos kann mehrere Champagner produzieren, während ein anderer keinen separaten Champagner hervorbringt.
| Clos | Produzent | Fläche | Trauben | Champagner-Cuvee(s) |
|---|---|---|---|---|
| Clos du Mesnil | Krug | 1,84 ha | Chardonnay | Clos du Mesnil |
| Clos d'Ambonnay | Krug | 0,68 ha | Pinot noir | Clos d’Ambonnay; Clos d’Ambonnay Rosé |
| Clos des Goisses | Philipponnat | 5,83 ha | Pinot noir, Chardonnay | Clos des Goisses; Clos des Goisses Juste Rosé |
| Schloss Saint-Hilaire | Billecart-Lachs | 1,00 ha | Pinot noir | Schloss Saint-Hilaire |
| Clos du Moulin | Cattier | 2,20 ha | Pinot noir, Chardonnay | Clos du Moulin Brut; Clos du Moulin Rosé |
| Clos Lanson | Lanson | 1,00 ha | Chardonnay | Le Clos Lanson |
| Clos Saint-Jacques | Bollinger | 0,21 ha | Pinot noir | Vieilles Vignes Françaises, zusammen mit Nr. 8 |
| Clos des Chaudes-Terres | Bollinger | 0,15 ha | Pinot noir | Vieilles Vignes Françaises, zusammen mit Nr. 7 |
| Les Clos Pompadour | Pommery | 25 Hektar | Chardonnay, Pinot Noir, Meunier | Les Clos Pompadour |
| Le Clos Rocher | Gremillet | 1,40 ha | Pinot noir | Le Clos Rocher |
| Clos Cazals | Claude Cazals | 3,70 ha | Chardonnay | Clos Cazals Vieille Vigne; La Chapelle du Clos |
| Clos des Graviers | Pierre Mignon | 1,50 ha | Chardonnay, Meunier, Pinot Noir | Clos des Graviers |
| Le Grand Clos | Die Freiherren von Rothschild | 0,52 ha | Chardonnay | Le Grand Clos |
| Clos Faubourg Notre-Dame | Veuve Fourny | 0,29 ha | Chardonnay | Clos Faubourg Notre-Dame |
| Clos Mandois | Mandois | 1,50 ha | Meunier | Clos Mandois |
| Closte-Sophie | Jacques Lassaigne | 0,40 ha | Chardonnay | Closte-Sophie |
| Le Petit Clos | Jean Vesselle | 0,08 ha | Pinot noir | Le Petit Clos |
| Clos des Bouveries | Duval-Leroy | 3,50 ha | Chardonnay | Clos des Bouveries |
| Clos des Bergeronneau | Bergeronneau-Marion | 2,10 ha | 75% Meunier, 25% Pinot Noir | Clos des Bergeronneau |
| Clos Virgile | Paul-Sadi | 0,24 ha | 67% Chardonnay, 33% Pinot Noir | Clos Virgile |
| Clos des Trois Clochers | Leclerc gegen Brian | 0,40 ha | Chardonnay | Clos des Trois Clochers |
| Clos du Château de Bligny | Château de Bligny | 0,89 ha | Chardonnay, Pinot Noir, Meunier, Arven, Petit Meslier, Pinot Blanc* | Clos du Château de Bligny |
| Clos des Monnaies | Goutorbe-Bouillot | ca. 0,28 ha | Chardonnay, Meunier | Clos des Monnaies |
| Clos des Belevals | Person | 0,94 ha | Chardonnay | Clos des Belevals |
| Clos de Cumières | Hervé Jestin | 0,54 ha | Chardonnay, Pinot Noir | Clos de Cumières |
| Clos Doré | Monmarthe | 0,55 ha | Chardonnay | Clos Doré |
| Clos des Maladries | Étienne Calsac | 0,16 ha | Chardonnay | Clos des Maladries |
| Clos de Bouzy / Le Clos André Clouet | André Clouet | 0,35 ha | Pinot noir | Le Clos André Clouet |
| Clos l'Abbé | Hubert Soreau | 0,14 ha | Chardonnay | Clos l'Abbé |
| Clos de l'Abbaye | Doyard | 0,50 ha | Chardonnay | Clos de l'Abbaye |
| Schloss Le Léon | Marc Hébrart | 0,80 ha | Chardonnay | Clos Le Léon; |
| Clos des Champions | Leclerc gegen Brian | 0,80 ha | Endgültig zu bestätigen | Keine separate Champagner-Cuvée |
| Clos de Bouzy Barnaut | Barnaut | 0,2 ha | Pinot noir | Keine separate Champagner-Cuvée |
| Clos des Chaulins | Médot / Lombard & Médot | 0,68 ha | Chardonnay, Pinot Noir, Meunier | Keine separate Champagner-Cuvée |
| Clos de la Somnambule | Vranken-Pommery | 0,37 ha | Chardonnay, Pinot Noir | Keine separate Champagner-Cuvée |
Übersicht basierend auf dem bereitgestellten Tabellenkalkül. Die Flächen und Bezeichnungen können je nach Quelle variieren; bei einigen Cuvés sind zusätzliche Varianten angegeben.
Die Geschichten hinter den Clos
Von historischen Familiengrundstücken bis zu den berühmtesten Weinstöcken von Champagne: hinter jeder Bezeichnung verbirgt sich eine eigene Herangehensweise.
Clos du Mesnil
Krug, über Clos du Mesnil Clos du Mesnil ist einer der legendärsten Clos in Champagne. Diese 1,84 Hektar große, ummauerte Weinstraße liegt mitten in Le Mesnil-sur-Oger, einem Dorf, das weltweit als einer der großen Referenzorte für Chardonnay gilt. Genau diese Lage verleiht diesem Clos seine enorme Attraktivität. Das Anwesen liegt im Herzen des Dorfes, direkt neben der Kirche, und wird seit 1698 von Mauern umgeben. Das vermittelt sofort ein starkes Gefühl von Geschichte, aber auch von Präzision. Dies ist kein beliebiges Weingut. Dies ist ein ganz klein, klar abgegrenzter Terroir, der schon seit Jahrhunderten als außergewöhnlich gilt. Was Clos du Mesnil so besonders macht, ist, dass hier alles um die purste Ausdruckskraft des Chardonnay geht. Die Weinberge sind vollständig mit dieser Rebsorte bewachsen, und das passt perfekt zu der Identität von Le Mesnil-sur-Oger. Chardonnay verleiht hier Spannung, Länge und eine fast feine Frische. In diesem Clos wird dieser Rebsorte noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt, gerade weil es sich um einen einzigen ummauerten Ort handelt. Die Rebstöcke stehen hier geschützt zwischen den Häusern des Dorfes, was dem einzigartigen Charakter des Grundstücks zugutekommt. Diese Kombination aus Dorf, Mauer, Lage und Rebsorte macht Clos du Mesnil zu mehr als nur einem prestigeträchtigen Namen. Es ist ein Clos mit einer ganz eigenen Stimme. Die Geschichte dieses Clos innerhalb der Krug-Gruppe beginnt im Jahr 1971, als Rémi und Henri Krug Weingärten in Le Mesnil-sur-Oger sicherstellten, darunter dieser 1,84 Hektar große Clos. Zunächst war die Idee, die Chardonnay-Trauben aus diesem Anbaugebiet zu nutzen, um zusätzliche Frische und Spannung in die Blends des Hauses zu bringen. Aber Jahr für Jahr zeigte sich diese Weinberge als so ausgeprägte und konstante Persönlichkeit, dass schließlich beschlossen wurde, sie in außergewöhnlichen Jahren separat zu abfüllen. Das führte schließlich zur ersten Clos du Mesnil aus der Ernte von 1979, die erstmals 1986 auf den Markt gebracht wurde. Damit wurde dieser Clos nicht nur zu einem Terroirwein, sondern auch zu einer kraftvollen Aussage innerhalb der Champagne, gerade weil er gegen die klassische Praxis der breiten Assemblage verstieß. Der Clos du Mesnil ist daher ein Weingut, das auf Konzentration und Einsichtlichkeit basiert. Nicht groß in Umfang, aber groß in Aussagekraft. Ein Clos, eine einzelne Traube und nur in Jahren, in denen das Anwesen laut der Jury wirklich die reinste Version von sich selbst zeigt. Damit erhält dieser Ort seine fast mythologische Ausstrahlung. Die 1,84 Hektar, die Mauern seit 1698, die Lage mitten in Le Mesnil-sur-Oger und die vollständige Anpflanzung von Chardonnay machen den Clos du Mesnil zu einem der bekanntesten und präzisesten Clos der Champagne.
Über die Cuvée
Clos du Mesnil Krug Clos du Mesnil ist die reine Übersetzung dieser außergewöhnlichen Weinberg. Die Cuvée wird aus 100 Prozent Chardonnay hergestellt, stammen aus einer einzigen Clos von 1,84 Hektar in Le Mesnil-sur-Oger und stammen immer aus einem einzigen Jahrgang. Damit ist dies eine der radikalsten und pursten Ausdrucke des Terroirs in der Champagne. Keine Versammlung von Dörfern, keine Kombination von Rebsorten, kein Kompromiss. Nur die extreme Präzision einer einzigen Stelle und einer einzigen Traube – in einem Jahr, das stark genug ist, um sich selbst zu übertreffen. Diese Auswahl ist entscheidend für das Charaktervolumen des Weins. Diese Cuvée wird nicht jedes Jahr hergestellt. Jedes Jahr probiert die Prüfungskommission monatelang blind alle verfügbaren Weine.
Aus der Ernte, einschließlich des Weins aus diesem Weinberg, um zu bestimmen, ob der Clos kräftig und rein genug ist, um als Clos du Mesnil veröffentlicht zu werden. Wenn dies nicht der Fall ist, wird der Wein in anderen Cuvées des Hauses verwendet. Das macht den Clos du Mesnil nicht nur selten, sondern auch streng ausgewählt. Nur in ganz außergewöhnlichen Jahren erhält diese Weinart ihren eigenen Platz. Die erste Ausgabe kam 1979 heraus. Die Ausgabe 2009 war die 21. Champagner aus diesem Weinberg. In Stil ist der Clos du Mesnil bekannt für Präzision, Länge und eine fast gebeitelte Eleganz. Die Ausgabe 2008 wird als seidig, einladend und gleichzeitig streng aufgebaut beschrieben. In der Nase kommen Zitrusfrüchte, leichte Toastnoten, Zitronenmandel und eine frische, fast mentholartige Note zusammen. Im Geschmack baut sich die Weinprobe weiter auf Zitrusfrüchten, Grapefruitfleisch, konfierte Zitronennoten, Gerstenzucker und einer raffinierten Bitterkeit auf, die der Wein Länge und Spannung verleiht. Dieses Profil sagt viel über die Stilrichtung dieser Cuvée im weiteren Sinne aus. Dies ist keine reiche, breite Blanc de Blancs-Weine, die vor allem an Süße schwelgen sollten. Clos du Mesnil steht für Linie, Finesse und eine fast kristalline Klarheit. Was diese Cuvée so besonders macht, ist, dass sie gleichzeitig streng und verlockend ist. Die Weine zeichnen sich durch Struktur, Spannung und Detail aus, bleiben aber stets elegant und präzise. Dadurch beeindruckt sie nicht nur Kenner, sondern auch jeden, der probieren möchte, wie weit ein Chardonnay aus einer einzigen Weinbergskultur in der Champagne gehen kann. Mit seinem 100 Prozent Chardonnay, seiner Herkunft in einem geschlossenen Weinberg und seiner Veröffentlichung nur in besonderen Jahren ist Clos du Mesnil eine Cuvée, die vollständig von Reinheit, Konzentration und Länge geprägt ist.
Clos d'Ambonnay
Krug, über Clos d’Ambonnay Das macht Clos d’Ambonnay nicht nur klein und selten, sondern auch historisch tief verwurzelt in eine der größten Pinot-Noir-Orte von Champagne. Genau diese Kombination aus Größe, Lage und Rebsorte macht diesen Clos so besonders. Die Suche nach diesem Clos dauerte sieben Jahre. Nach dem Erfolg von Clos du Mesnil wollten Rémi und Henri Krug auf dieselbe Weise Ehre für den Pinot-Noir von Ambonnay erweisen, einem Dorf, das seit Anbeginn für das Haus von Bedeutung war. Erst 1991 fanden sie das richtige Grundstück. Drei Jahre später wurde das Areal gekauft, sorgfältig bearbeitet und zu seinem vollen Potenzial zurückgeführt. Das sagt viel über die Philosophie hinter diesem Weingut aus. Clos d’Ambonnay ist nicht einfach nur ein Luxusprojekt, sondern eine sehr bewusste Entscheidung, um die ultimative Ausdruckskraft des Pinot Noir aus einem einzigen Areal zu zeigen. Die Größe von nur 0,68 Hektar macht diesen Clos besonders beeindruckend. Das Areal ist etwa ein Drittel der Größe von Clos du Mesnil und gehört damit zu den am stärksten konzentrierten und seltenen Terroirs, die Krug einzeln abfüllt. Doch gerade diese begrenzte Größe verleiht Clos d’Ambonnay seine Stärke. Hier steht alles im Detail. Eine kleine ummauerte Weinberge, eine einzige Traube, eine sehr spezifische Herkunft. Ambonnay ist bekannt für
Pinot noir mit Tiefe, Körper und Intensität, und dieser Clos wird im Haus als eine außergewöhnliche Interpretation genau dieser Eigenschaften angesehen. Clos d’Ambonnay ist damit ein Clos, der auf Konzentration und Intensität basiert. Die 0,68 Hektar, die seit 1766 durch Mauern geschützt ist, die Lage an der Südostseite des Montagne de Reims und die vollständige Fokussierung auf Pinot noir machen diesen Ort enorm repräsentativ. Es ist ein Clos, der nicht nach Breite strebt, sondern nach Tiefe. Nicht nach Volumen, sondern nach der Kraft eines einzigen, sehr kleinen Grundstücks, das genügend Charakter besitzt, um einen der seltensten Champagner von Krug hervorzubringen.
Über die Cuvée
Clos d’Ambonnay Krug Clos d’Ambonnay ist eine Cuvée, die vollständig von der eleganten Intensität des Pinot Noir geprägt ist. Der Wein wird aus 100 Prozent Pinot Noir aus einem einzigen, ummauerten Clos von 0,68 Hektar in Ambonnay hergestellt und immer aus einem einzigen Jahrgang. Damit handelt es sich um eine äußerst seltene Blanc de noirs, die auf Konzentration, Tiefe und Präzision aufgebaut ist. Die erste Cuvée wurde aus der Ernte von 1995 hergestellt und erst 2007 enthüllt. Das zeigt bereits, wie zurückhaltend und sorgfältig Krug mit diesem Wein umgeht. Die Stilrichtung dieser Cuvée ist reicher und intensiver als die von Clos du Mesnil, behält jedoch gleichzeitig eine auffällige Eleganz bei. Die 2008er Edition, die siebte Champagner aus diesem Weinberg, wird als Wein mit Eleganz, Tiefe und einer wunderschönen Struktur beschrieben. Die Stärke des Pinot Noir wird hier also nicht stark oder log, sondern raffiniert und klar. Das ist die große Attraktivität von Clos d’Ambonnay. Der Wein hat Körper und Präsenz, bleibt aber immer in Balance. Es ist ein Champagner, der mit wenig Volumen viel zu sagen hat, genau wie der Weinberg, aus dem er stammt. Die früheste Ausgabe aus dem Jahr 1995 zeigt gut, welche aromatische Fülle diese Cuvée besitzen kann. Hier werden unter anderem Haselnuss, Brioche, Papaya-Konfitüre, Mango und erdige Noten erwähnt, kombiniert mit einer dichtem Textur, großer Frische und einem außergewöhnlich langen Abgang. Das vermittelt eine schöne Vorstellung von den Möglichkeiten dieser Wein. Clos d’Ambonnay ist nicht nur kraftvoll, sondern auch komplex und vielfältig, mit reifen und warmen Aromen, die stets durch Spannung und Länge geprägt sind. Ein auffälliger Aspekt ist, dass die Ernte von 2008 sogar zwei separate Interpretationen dieses Weingebietes hervorgebracht hat: neben der klassischen Blanc de noirs auch eine Rosé de noirs, erstmals in der Geschichte des Hauses. Dies unterstreicht, wie expressiv und vielseitig dieses kleine Weingebiet sein kann. Doch der Kern von Clos d’Ambonnay bleibt dennoch klar erkennbar. Dies ist ein Cuvée, der die volle Kraft des Pinot Noir aus Ambonnay zeigen will, aber mit der Präzision, Ruhe und Raffinesse, die man nur dann erhält, wenn ein einzigartiges Anbaugebiet die volle Aufmerksamkeit erhält. Mit seinem 100-prozentigen Pinot Noir, seiner Herkunft aus einem Clos von 0,68 Hektar und seiner Veröffentlichung nur in sehr begrenzten Jahren ist Krug Clos d’Ambonnay eine der intensivsten und seltensten Clos-Cuvées von Champagne.
Clos des Goisses
Philipponnat, über Clos des Goisses Clos des Goisses ist einer der beeindruckendsten Clos in Champagne. Diese 5,83 Hektar große Weinstraße liegt in Mareuil-sur-Aÿ, hoch über der Marne, auf einer steilen Südhangseite, die den Unterschied ausmacht. Genau diese Lage verleiht dieser Clos seine besondere Charakteristik. Die Hänge bieten viel Sonne und Wärme, wodurch die Trauben hier besonders reif und konzentriert werden. In Champagne ist das alles andere als selbstverständlich. Daher hat Clos des Goisses ein ganz eigenes Mikroklima, das stärker und intensiver ist als in vielen anderen Teilen der Region. Die Bezeichnung Goisses bezieht sich auch auf diese Steilheit. Und das spürt man in allem. Dies ist keine ruhige, ebene Weinstraße, sondern ein Areal voller Spannung, Energie und ausgeprägten Relief. Auf dieser berühmten Hängeebene werden Pinot noir und Chardonnay gepflanzt. Diese Kombination verleiht dem Clos sofort viel Tiefe. Der Pinot noir verleiht Struktur, Kraft und Fülle, während der Chardonnay für Frische, Spannung und Raffinesse sorgt. Zusammen bilden sie die Grundlage für einen Wein mit einer sehr klaren Identität. Nicht breit oder allgemein, sondern präzise und erkennbar. Was Clos des Goisses so besonders macht, ist, dass der Weinberg groß genug ist, um beeindruckend zu wirken, und gleichzeitig immer noch als eine einzige, definierte und einzigartige Lage wirkt. Das verleiht diesem Clos etwas Seltenes. Hier spürt man nicht einfach das Charaktervolumen von Philipponnat, sondern wirklich das Charaktervolumen dieser einzigen Hänge. Die Kombination aus Höhe, Sonne, Ausrichtung und Rebsorten sorgt für ein Terroir, das sich sehr direkt im Glas spüren lässt. Das macht Clos des Goisses für viele Liebhaber zu einem der großen Namen der Champagne. Darüber hinaus gibt es auch die Geschichte der Lage. Clos des Goisses ist schon seit Generationen mit Philipponnat verbunden und gilt im Hause als eine der ikonischsten Weinstätten. Es ist nicht einfach nur eine Prestige-Cuvée, sondern ein Clos, der die Geschichte der Herkunft wirklich greifbar macht. In einer Region, in der die Assemblage oft eine zentrale Rolle spielt, zeigt diese Weingegend genau, wie stark eine einzelne Lage sprechen kann, wenn man ihr all die Aufmerksamkeit widmet. Das macht Clos des Goisses so attraktiv. Hier dreht sich alles um Konzentration, Herkunft und die Ausprägung einer einzigen Hängeebene. Clos des Goisses ist damit viel mehr als nur ein bekannter Name. Es ist ein Clos mit Inhalt, mit einer ausgeprägten Lage und einer Stilrichtung, die direkt aus der Lage selbst stammen. Die 5,83 Hektar, die steile Südhanglage über der Marne und die Anpflanzung von Pinot Noir und Chardonnay machen daraus eine der charakterstärksten Clos in Champagne. Genau deshalb bleibt Clos des Goisses so faszinierend.
Über die Cuvée
Clos des Goisses ist eine Cuvée mit einer kräftigen und gleichzeitig raffinierten Note. Der Wein wird aus Trauben aus einem einzigen Weingut mit einer Größe von 5,83 Hektar in Mareuil-sur-Aÿ hergestellt. Die Mischung besteht aus Pinot Noir und Chardonnay. Die genaue Verhältnisse können je nach Jahrgang variieren, aber Pinot Noir spielt in der Regel die Hauptrolle, unterstützt von Chardonnay für Spannung und Eleganz. Diese Struktur passt perfekt zu der Stilrichtung dieser Weine. Clos des Goisses hat Körper, Tiefe und Länge, bleibt aber durch seine frische Linie und raffinierte Struktur stets dynamisch.
Was diese Cuvée so besonders macht, ist die Kombination aus Reife und Präzision. Dank der steilen Südhanglage erhalten die Trauben viel Sonne, was für Konzentration und Kraft sorgt. Gleichzeitig bleibt in der Weinprobe genügend Spannung vorhanden, um sie lebendig und straff zu halten. Das macht Clos des Goisses so attraktiv für Liebhaber großartiger Champagner. Diese Weine haben Volumen und Charakter, aber bleiben niemals schwer oder klumpig. Genau diese Balance zwischen Fülle und Frische macht sie so einzigartig für Liebhaber großer Champagner. Philipponnat gibt der Weine zudem viel Zeit, sich zu entwickeln. Clos des Goisses reift lange, wodurch die Champagner mehr Tiefe, Textur und Füllkraft aufbauen. Auch die Dosierung wird bewusst niedrig gehalten, damit das Charakteristikum des Weinguts klar sichtbar bleibt. Das sorgt dafür, dass diese Cuvée immer einen sehr reinen und spannenden Eindruck hinterlässt. Man spürt keine Überflutung, sondern Präzision. Keine Weichheit, um das Erlebnis zu erleichtern, sondern Struktur und Länge, die die Weine zusätzlich interessant machen. Die Stilistik von Clos des Goisses ist daher sofort erkennbar. Man erhält die Kraft von Pinot noir, die Eleganz von Chardonnay und die Intensität einer außergewöhnlich sonnigen Hängeebene. Das ergibt einen Champagner mit viel Energie, einer soliden Grundlage und einem langen, beeindruckenden Abgang. Es ist keine leichtere Weine. Clos des Goisses verlangt Aufmerksamkeit und bietet auch viel dafür. Dies ist ein Cuvée für Kenner, die eine Tiefe und Spannung in ihren Gläsern suchen. Was diese Champagner letztendlich so groß macht, ist, dass alles stimmt. Die Herkunft ist außergewöhnlich, die Mischung aus Pinot noir und Chardonnay ist stark, die lange Reifung verleiht zusätzliche Füllkraft und die niedrige Dosierung hält den Wein genau und fest. Clos des Goisses zeigt, wie ein großer Clos-Cuvee zu schmecken hat: intensiv, charaktervoll und gleichzeitig raffiniert. Es ist ein Champagner, der durch Inhalt überzeugt, nicht nur durch Namen.
Schloss Saint-Hilaire
Billecart-Salmon, über Clos Saint-Hilaire Alles konzentriert sich hier auf die Darstellung einer bestimmten Stelle. Was diesem Anwesen zusätzliche Charakter verleiht, ist die Art und Weise, wie Billecart-Salmon mit dem Weinberg umgeht. Das Anwesen wird mit viel Respekt für Boden, Untergrund und die biologische Vielfalt gepflegt. Gleichzeitig greift das Haus bewusst auf traditionelle Champagner-Methoden zurück. So werden Pferde und Schafe auf dem Weingut gezüchtet – eine Wahl, die nicht nur schön klingt, sondern auch etwas über die Vision hinter diesem Clos aussagt. Durch die Erhaltung einer luftigeren und lebendigeren Bodenstruktur können die Wurzeln tiefer wachsen und die Stämmen mehr Mineralstoffe aus der Untergrundschicht gewinnen. Das trägt zu kleineren, konzentrierteren Trauben und zu einer noch reineren Ausprägung des Terroirs bei. Diese Kombination aus Tradition und Präzision macht Clos Saint-Hilaire so attraktiv. Dies ist keine Clos, die auf spektakuläre Effekte oder großartige Worte setzt. Die Stärke liegt vielmehr in der Ruhe und in der Überzeugung, dass eine außergewöhnliche Weinstraße vor allem Aufmerksamkeit und Geduld erfordert. Das spürt man
Sie ist Teil der gesamten Geschichte dieser Region. Der Name verweist auf die Schutzheilige von Mareuil-sur-Aÿ, was den Clos auch noch fest in seine Stadt und seine Geschichte integriert. Damit ist Clos Saint-Hilaire nicht nur ein prestigeträchtiger Weinberg, sondern auch ein ganz konkreter Bestandteil der Identität von Billecart-Salmon. Für Liebhaber von Clos-Champagnes ist das genau das, was diese Weinstraße so interessant macht. Hier gibt es keine breite Auswahl an verschiedenen Dörfern oder Stilen, sondern die konzentrierte Aussagekraft einer einzigen Stelle. Die 1 Hektar, die vollständige Anpflanzung von Pinot Noir und die sorgfältige Arbeitsweise verleihen Clos Saint-Hilaire eine ganz klare Identität. Es ist ein Clos, der auf Reinheit, Detail und Herkunft basiert. Und genau deshalb bleibt er so faszinierend. Durch diese Weinstraße zeigt Clos Saint-Hilaire schön, was eine große Weinstraße in Champagne ausmacht. Nicht nur die Knappheit, sondern vor allem die Klarheit der Lage. Eine einzelne Weinberge, eine einzelne Rebsorte und eine ganzheitliche Herangehensweise an das Terroir – das macht diesen Clos so stark. Hier schmeckt man nicht nur Handwerkstalent, sondern auch die Ruhe und Präzision einer Weinberge, die alle Möglichkeiten hat, sich selbst zu präsentieren.
Über die Cuvée
Clos Saint-Hilaire Clos Saint-Hilaire ist eine Cuvée mit einer ganz eigenen Note. Diese Champagner wird aus 100 Prozent Pinot Noir aus einer einzigen Weingegend von 1 Hektar in Mareuil-sur-Aÿ hergestellt. Damit handelt es sich um einen ausgesprochenen Blanc de noirs, der sich durch Kraft, Tiefe und Präzision auszeichnet. Gleichzeitig dreht sich diese Weine nicht nur um Intensität. Genau die Reinheit der Herkunft und die sorgfältige Vinifikation sorgen dafür, dass die Cuvée auch etwas raffiniert und präzise bleibt. Das macht Clos Saint-Hilaire für Liebhaber großer, seriöser Champagner so attraktiv. Die Vinifikation in Eichenfässern spielt dabei eine wichtige Rolle. Diese Herangehensweise verleiht der Weine zusätzliche Füllkraft und Struktur, ohne das Wesen des Pinot Noir zu dominieren. Dadurch entsteht eine Champagner mit mehr Tiefe und Spannung, ohne dabei seine Klarheit zu verlieren. Alles hier wirkt durchdacht. Der Wein wurde so konzipiert, dass er das Terroir des Clos so rein wie möglich wiedergibt und gleichzeitig genügend Kraft besitzt, um eindrucksvoll zu wirken und genügend Präzision besitzt, um elegant zu bleiben. Was diese Cuvée besonders macht, ist die begrenzte Auflage. Pro Jahr werden nur 3.500 bis 5.500 individuell nummerierte Flaschen produziert. Das unterstreicht, wie exklusiv dieser Champagner ist, aber es verdeutlicht auch, wie klein und konzentriert dieses Projekt wirklich ist. Clos Saint-Hilaire ist keine Weine, die für große Mengen produziert werden. Alles dreht sich um Details, Auswahl und um das Maximale aus diesem einzigen Weinberg herauszuholen. Das spürt man in der Stilistik. Diese Cuvée hat Körper und Länge, aber auch Ruhe und Konzentration. Der Pinot noir verleiht der Weine seine Struktur. Man spürt Struktur, Spannung und eine tiefe Kernigkeit, die typisch für einen großen Blanc de noirs ist. Gleichzeitig sorgt die präzise Zusammensetzung dafür, dass die Weine nicht schwer werden. Clos Saint-Hilaire bleibt rein und straff, mit einer klaren Linie von Anfang bis Ende. Das macht ihn nicht nur beeindruckend, sondern auch raffiniert. Es ist ein Champagner, der Aufmerksamkeit erfordert, aber die Aufmerksamkeit auch sofort mit Fülle und Charakter belohnt.
Clos Saint-Hilaire ist daher eine Cuvée für Liebhaber, die mehr in Champagner suchen als nur Frische oder Festigkeit. Dies ist ein Wein voller Inhalt. Eine Clos-Cuvée, die zeigt, wie stark Pinot Noir sein kann, wenn er aus einer außergewöhnlichen Lage stammt und mit großer Präzision hergestellt wird. Die Kombination aus 100 Prozent Pinot Noir, Vinifizierung in Eichenfässern und einer sehr begrenzten Auflage verleiht diesem Champagner eine besondere Ausstrahlung. Nicht nur selten, sondern vor allem überzeugend. Clos Saint-Hilaire beeindruckt durch Reinheit, Konzentration und Klasse.
Clos du Moulin
Cattier: Clos du Moulin ist einer der außergewöhnlichsten Weinkellereien von Champagne. Diese historische Weingegend mit einer Fläche von 2,2 Hektar liegt im Herzen der Montagne de Reims und ist schon seit Generationen eng mit dem Haus Cattier verbunden. Was diese Lage so besonders macht, ist nicht nur die Lage, sondern auch das Gefühl von Abgeschlossenheit und dem Erbe, das hier zusammenkommt. Ein Weinkeller ist immer eine begrenzte Fläche, doch bei Clos du Moulin fühlt man besonders stark, dass es viel mehr ist als nur eine Weingegend. Hier kommen Geschichte, Terroir und Handwerkskunst zusammen in einem einzigen Stück Land. Der Name bezieht sich auf eine alte Mühle, die einst an diesem Ort stand. Sie wurde während der Französischen Revolution zerstört, aber der Name blieb erhalten. Dies verleiht Clos du Moulin etwas Tautes und Lebendiges. Es ist keine moderne Marketingbezeichnung, sondern eine Weinkellerei mit einer echten Vergangenheit. Im Jahr 1949 wurde das Grundstück von der Familie Cattier wieder in Ehren erweckt. Seitdem hat das Haus diesen Ort als einen der wertvollsten Plätze im Anwesen gepflegt. Man spürt das in allem. Dies ist keine Weinstraße, die auf große Mengen ausgelegt ist. Dies ist ein Ort, an dem Präzision wichtiger ist als Umfang. Was Clos du Moulin besonders interessant macht, ist der Boden und die Lage oberhalb der berühmten Kellereien von Cattier. Unterhalb der Weinstraße liegen tiefe Kalkschichten und beeindruckende unterirdische Gänge. Das unterstreicht noch einmal, wie stark dieser Ort in der Champagne verwurzelt ist. Die Kombination aus Kalk, Ruhe und Höhe verleiht diesem Clos eine ganz eigene Ausstrahlung. Gerade weil es sich um einen eingezähten Weinberg handelt, kann diese Ausstrahlung viel direkter zum Ausdruck kommen als bei einer breiteren Zusammenstellung aus mehreren Parzellen. Clos du Moulin zeigt gut, warum Champagner aus Clos so für Liebhaber attraktiv sind. Es geht nicht um Masse, sondern um Details. Nicht um eine Stilistik, die über Dutzende Parzellen verbreitet ist, sondern um die Ausdruckskraft einer einzigen Stelle. Dies macht Clos interessant für alle, die wirklich erleben wollen, was Herkunft in Champagne bedeutet. Es ist ein Weingut mit Geschichte, einer klaren Identität und einer ganz eigenen Energie. Genau aus diesem Grund hat Clos du Moulin einen so starken Ruf aufgebaut. Es ist ein Clos, der zeigt, wie viel Aussagekraft ein kleiner Areal haben kann, wenn er mit Aufmerksamkeit und Respekt behandelt wird.
Über die Cuvée
Clos du Moulin De cuvée Clos du Moulin zeigt eindrucksvoll, wie Cattier Seltenheit und Präzision in einer einzigen Champagner vereint. Diese brut premier cru wird aus drei Millésimes zusammengesetzt und erhält eine
Dadurch entsteht eine Stilrichtung, die nicht nur auf Kraft oder Frische basiert, sondern vor allem auf Balance. Genau das ist an diesem Wein so attraktiv. Hier spürt man nicht nur die Identität einer historischen Clos, sondern auch die sorgfältige Hand des Hauses. Das Ergebnis ist ein Champagner mit Fülle, Ruhe und Raffinesse. In der Assemblage spielen Chardonnay und Pinot noir eine gleichwertige Rolle. Dies sorgt für eine schöne Spannung im Glas. Chardonnay verleiht Frische, Eleganz und Eleganz. Pinot noir verleiht Struktur, Tiefe und eine florale, edle Seite. Zusammen bilden sie einen Champagner, der breit genug ist, um Eindruck zu hinterlassen, aber gleichzeitig kompakt genug, um raffinierte Nuancen zu spüren. Clos du Moulin setzt nicht auf Extremen. Es ist kein Champagner, der nur auf Kraft setzt, und auch kein Wein, der sich ausschließlich auf Strenge konzentriert. Genau das Zusammenspiel macht ihn interessant. Die Reifezeit von sechs Jahren verleiht dieser Cuvée zusätzliche Tiefe. Dies merkt man an der Harmonie und der Ruhe in der Weine. Lange Reifung hilft, die verschiedenen Elemente schön zu verbinden und sorgt oft für mehr Füllbarkeit und eine weichere Textur. Bei Clos du Moulin funktioniert das sehr gut, da die Weine dadurch ihre Spannung behalten, aber gleichzeitig mehr Rundheit und Weichheit erhalten. Es ist ein ernstzunehmender Champagner, aber nicht schwer. Raffiniert, ohne distanziert zu wirken. Was diese Cuvée stark macht, ist, dass die begrenzte Auflage nicht das einzige Thema ist. Natürlicherweise spielt Knappheit eine Rolle. Das gehört zu einem solchen Clos auf diesem Niveau. Aber letztendlich steht dieser Champagner vor allem an seiner Fülle. Durch die Kombination aus einer historischen Weinberg, mehreren Millésimes, langer Reifung und einer präzisen Mischung aus Chardonnay und Pinot Noir. Clos du Moulin ist daher ein Champagner für Liebhaber, die auf Details und Charakter achten. Eine Flasche, die durch Finesse beeindruckt, aber nicht durch Volumen. Genau das macht sie so attraktiv. Hier spürt man, wie eine besondere Lage, viel Geduld und eine durchdachte Zusammenstellung zu einem Champagner mit Klasse und Spannung führen.
Clos Lanson
Lanson, über Clos Lanson Clos Lanson ist besonders, weil dieser Weinberg buchstäblich neben dem Haus von Lanson liegt, mitten in Reims. Das macht diesen Clos so einzigartig. Während die meisten großen Clos in der Champagne außerhalb der Stadt liegen, befindet sich Clos Lanson in einem geschlossenen Teil des Weinstockgartens in einer städtischen Umgebung, direkt neben einem der bekanntesten Champagnerömer der Region. Genau diese Lage verleiht diesem Clos eine ganz eigene Ausstrahlung. Es fühlt sich fast unmöglich an, dass so ein seltenes, historisches Weinstockgarten an diesem Ort erhalten geblieben ist. Diese direkte Verbindung zum Haus macht Clos Lanson noch stärker in der Geschichte. Es ist nicht einfach nur ein Stückchen irgendwo in der Champagne, sondern ein Clos, das wirklich Teil des Anwesens und der Identität von Lanson ist. Hier betrachten Sie einen Weinberg von 1 Hektar, der vollständig mit Chardonnay bewachsen ist. Dadurch erhält der Clos sofort eine klare Stilrichtung. Chardonnay sorgt für Spannung, Finesse und eine gerade Linie, und das passt perfekt zu dem eleganten Charakter, den dieser Ort ausstrahlt. Ein einziger Weinberg, eine einzige Traube und eine außergewöhnliche Lage machen Clos Lanson zu einem Weinberg mit einer ganz eindeutigen Signatur. Was diese Weinkellerei so attraktiv macht, ist der Kontrast zwischen Ruhe und Lebendigkeit. Im Herzen von Reims erwartet man Lärm, Bewegung und Geschichte auf Straßenebene. Und genau dort,
Neben dem Haus von Lanson liegt ein geschlossener Bereich, der auf Konzentration, Präzision und Terroir basiert. Diese Kontraste machen den Ort fast automatisch zu etwas Unvergesslichem. Clos Lanson ist nicht nur selten, weil es ein Clos ist. Es ist selten, weil es zeigt, dass auch eine historische Weinberge im Herzen der Stadt eine nahezu stille, reine Ausdruckskraft von Champagne hervorbringen kann. Clos Lanson ist daher viel mehr als eine prestigeträchtige Weinberge. Es ist ein Clos, der seine Stärke aus seiner Lage bezieht. Neben dem Haus, mitten in Reims, und doch völlig auf sich allein gestellt. Genau das macht ihn so besonders.
Über die Cuvée
Le Clos Lanson Le Clos Lanson ist die reine Verkörperung dieser besonderen Lage. Die Cuvée wird aus 100 Prozent Chardonnay aus dem Clos, das direkt neben dem Haus von Lanson liegt, hergestellt. Dadurch ist der Wein sofort unverwechselbar. Hier probieren Sie nicht nur eine hochwertige Blanc de Blancs, sondern eine Champagner, die ganz von einer außergewöhnlichen Weingesellschaft auf einem Ort bestimmt ist, an dem man sie fast nicht erwarten würde. Mittendrin in Reims, direkt neben dem Haus selbst, erhält diese Cuvée eine Geschichte, die sofort in Erinnerung bleibt. Diese Herkunft verleiht der Wein eine ganz besondere Ausstrahlung. Da die Trauben vollständig aus diesem einzigen Clos stammen, erhält Le Clos Lanson eine ganz präzise Stilistik. Der Wein ist geprägt von Finesse, Spannung und Länge. Chardonnay spielt hier die Hauptrolle und zeigt, wie elegant und geschliffen diese Traube sein kann, wenn sie aus einer bestimmten Weingesellschaft stammt. Die Cuvée strahlt Ruhe aus, hat aber gleichzeitig die nötige Tiefe, um wirklich zu beeindrucken. Es ist keine Champagner, die Kraft oder Volumen braucht. Die Anziehungskraft liegt gerade in der Raffinesse. Was Le Clos Lanson besonders macht, ist, dass der Wein viel Zeit erhält, sich zu entwickeln. Das sorgt für eine Stilrichtung, die frisch und präzise bleibt, aber gleichzeitig auch mehr Tiefe und Komplexität erhält. Dadurch fühlt sich diese Cuvée nicht nur straff und elegant an, sondern auch reich genug, um zu fesseln. Man merkt, dass es sich hierbei um eine Cuvée ist, die mit Geduld hergestellt wurde. Alles dreht sich um Details, Balance und die Ausprägung der einzigartigen Clos. Le Clos Lanson ist damit eine Cuvée für Liebhaber, die vor allem Klasse und Präzision in Champagner suchen. Die besondere Geschichte des Weinguts macht die Weine attraktiv, aber letztendlich ist es die Qualität, die überzeugen bleibt. Eine Clos direkt neben dem Haus, mitten in Reims, komplett mit Chardonnay bestockt und umgewandelt in eine Cuvée mit Spannung, Finesse und Länge. Genau das macht diese Cuvée so stark.
Clos Saint-Jacques & Clos des Chaudes-Terres
Bei Bollinger dreht sich das Clos-Geschäft nicht um eine einzelne Weinstraße, sondern um zwei außergewöhnliche Clos in Aÿ: Clos Saint-Jacques und Clos des Chaudes-Terres. Was diese Parzellen besonders macht, ist ihre Lage. Sie liegen in unmittelbarer Nähe und tatsächlich direkt gegenüber dem Haus von Bollinger in Aÿ. Dadurch ist diese Clos sofort viel stärker mit dem Haus selbst verbunden. Es sind nicht einzelne Parzellen irgendwo in der Region, sondern Weingärten, die buchstäblich Teil der unmittelbaren Umgebung und der Identität von Bollinger sind.
Die Gesamtfläche dieser beiden Clos zusammen beträgt nur 31 Acres, also 0,31 Hektar. Das ist extrem klein, besonders für einen Wein mit so großer Reputation. Beide Parzellen liegen in Aÿ, einem Grand Cru-Ort, der schon seit Generationen für Spitzenpinot noir bekannt ist. Das ist genau die Traube, die hier im Mittelpunkt steht. Sowohl Clos Saint-Jacques als auch Clos des Chaudes-Terres sind mit Pinot noir angepflanzt worden, wodurch dieser Clos vollständig von Kraft, Tiefe und der typischen Kombination aus Struktur und Raffinesse bestimmt wird, die Aÿ so berühmt ist. Was diese Clos wirklich einzigartig macht, ist, dass die Rebstöcke nie von der Phylloxera betroffen waren. Während fast die gesamte Champagne jemals wieder auf Stöcken untergepflanzt werden musste, blieben diese beiden Parzellen verschont. Dadurch arbeitet Bollinger hier immer noch mit unbehandelten französischen Stöcken, etwas, das heute in fast niemandem mehr vorkommt. Das macht diese Clos nicht nur selten, sondern auch historisch gesehen außergewöhnlich. Hier sehen Sie ein lebendiges Stück Champagner-Geschichte direkt gegenüber dem Haus selbst. Diese besondere Herkunft erfordert eine besondere Herangehensweise. Die Weinberge werden vollständig von Hand bearbeitet und die Stöcke werden traditionell durch Provignage vermehrt, eine alte Technik, bei der Stängchen auf die Trauben gelegt werden, um neue Reben zu bilden. Dadurch bleibt nicht nur das Charaktervolumen der alten Stöcke erhalten, sondern auch ein Stück Handwerkskunst, die in der modernen Weinbauindustrie fast verschwunden ist. Das passt perfekt zu diesem Clos. Hier geht es um Erhalt, Präzision und Respekt vor der Herkunft. Clos Saint-Jacques und Clos des Chaudes-Terres zeigen daher eine ganz andere Seite von Clos Champagne. Nicht ein großes Prestige-Traubengut, sondern zwei winzige historische Weinberge direkt gegenüber dem Haus von Bollinger – zusammen ergeben sie eine der mythologischsten Cuvées der Region. Genau diese Nähe zum Haus, die winzigen Flächen und die ungepflegte Pinot noir machen diese Clos so außergewöhnlich.
Über die Cuvée
Vieilles Vignes Françaises ist eine der ikonischsten Cuvées von Bollinger. Diese Champagner werden aus 100 Prozent Pinot Noir aus den beiden Weinkellern des Hauses in Aÿ hergestellt: Clos Saint-Jacques und Clos des Chaudes-Terres. Zusammen bedecken diese Weingärten nur 31 Acres, direkt gegenüber dem Haus von Bollinger. Dies macht diese Cuvée besonders. Hier schmeckt man nicht nur Pinot Noir aus Aÿ, sondern auch einen Champagner, der buchstäblich in der unmittelbaren Umgebung des Hauses selbst verwurzelt ist. Was diese Wein besonders macht, ist die Herkunft der Trauben. Die Stöcke in diesen Weinkellern sind ungepfropft und gehören zu den letzten Überlebenden aus einer Ära vor der Phylloxera. Dadurch trägt Vieilles Vignes Françaises eine Geschichte und eine Stilrichtung mit sich, die man in der Champagne nur noch selten findet. Es ist ein ausgesprochener Blanc de noirs, aufgebaut auf Konzentration, Intensität und Tiefe, aber immer mit der Präzision und Raffinesse, die man von Bollinger erwarten kann. Die Produktion ist extrem gering, was angesichts der minimalen Größe der Weinberge logisch ist. Doch die Attraktivität dieser Cuvée beruht nicht nur auf der Knappheit. Vieilles Vignes Françaises überzeugt vor allem durch seine Fülle. Der Wein besitzt Struktur, Länge und einen kräftigen Kern aus Pinot Noir, bleibt aber gleichzeitig präzise und raffiniert. Das macht ihn zu einem
So außergewöhnlich. Dies ist kein breites oder komplexes Blanc de Noirs. Es ist ein Wein mit Energie, Spannung und einer deutlichen Fokussierung. Die traditionelle Arbeitsweise spielt dabei eine große Rolle. Die Weinstöcke werden handgepflegt und der Wein wird mit viel Geduld und Präzision gekeltert. Dadurch erhält die Cuvée nicht nur Kraft, sondern auch Fülligkeit und Ausgewogenheit. Vieilles Vignes Françaises ist ein Champagner, der durch seine Konzentration beeindruckt, aber seine Eleganz nie verliert. Genau diese Balance macht ihn so einzigartig. Vieilles Vignes Françaises ist damit mehr als eine seltene Prestige-Champagne. Es ist eine Cuvée, die die Identität von Bollinger auf ganz puristische Weise unterstreicht. Zwei Clos, direkt gegenüber dem Haus in Aÿ, jeweils mit nur 0,31 Hektar Größe, komplett mit Pinot noir bewachsen und noch immer mit unbehandelten Stämmen bewachsen. Das führt zu einem Champagner mit Intensität, Geschichte und Charakter. Genau deshalb genießt Vieilles Vignes Françaises einen fast mythischen Status.
Les Clos Pompadour
Pommery, über Les Clos Pompadour Während viele berühmte Clos außerhalb der Stadt liegen und oft auf einem kleinen Grundstück beschränkt sind, handelt es sich bei Les Clos Pompadour um ein großes, zusammenhängendes Ensemble von Clos-Weingärten innerhalb der Mauern des Hauses selbst. Genau diese Kombination aus Größe, Enge und städtischer Lage macht Les Clos Pompadour so außergewöhnlich. Die Lage innerhalb des Geländes verleiht diesen Clos sofort eine starke Verbindung zum Haus. Dies sind keine entfernten Parzellen, die später mit einer Cuvée verbunden werden, sondern Weingärten, die wirklich Teil der Identität von Pommery sind. Im Herzen von Reims, innerhalb der Mauern des Anwesens, bildet Les Clos Pompadour ein Art Freiluft-Labor, in dem Präzision, Auswahl und Stil zusammenkommen. Dieses Konzept macht diesen Clos besonders attraktiv. Hier spürt man nicht nur die Herkunft, sondern auch eine ganz direkte Verbindung zwischen Weinberg und Haus. Das verleiht dem Ort etwas greifbares und gleichzeitig etwas Seltenes. Les Clos Pompadour wurde mit den drei klassischen Weinsorten von Champagne angebaut: Chardonnay, Pinot Noir und Meunier. Dies verleiht diesem Clos eine andere Dynamik als viele Single-Vineyard-Champagner, die ausschließlich auf einer einzigen Rebsorte basieren. In diesem Zusammenspiel liegt die Kraft tatsächlich. Chardonnay verleiht Frische, Eleganz und Spannung. Pinot Noir sorgt für Struktur, Körper und Tiefe. Meunier verleiht Rundheit und Charme. Zusammen bilden sie die Grundlage für einen Clos mit vielen Möglichkeiten, aber auch mit einer ganz klar definierten Stilrichtung. Nicht schwer oder breit, sondern raffiniert, präzise und lebendig. Was Les Clos Pompadour besonders macht, ist, dass es sich nicht um einen winzigen symbolischen Clos handelt, sondern um den größten Clos von Champagne. Diese 25 Hektar im Inneren des Anwesens verleihen dem Ganzen eine beeindruckende Größe, ohne dass die Geschichte dabei ihre exklusive Natur verliert. Im Gegenteil: Gerade weil diese Weinstöcke so eng beieinander liegen, entsteht eine einzigartige Atmosphäre.
Da sie an das Haus gebunden sind und in Stil und Auswahl so stark gepflegt werden, behalten sie ihre besondere Ausstrahlung. Das macht Les Clos Pompadour für Liebhaber, die mehr als nur einen prestigeträchtigen Namen wollen, sehr attraktiv. Hier erhalten Sie einen Clos mit echter Präsenz. Les Clos Pompadour zeigt damit eine ganz eigene Seite des Clos-Champagne-Weins. Nicht die Intimität eines winzigen Grundstücks, sondern die Größe eines ummauerten Weingutkomplexes im Herzen von Reims. 25 Hektar, innerhalb des Domaine de Pommery, bewachsen mit Chardonnay, Pinot Noir und Meunier. Das verleiht diesem Clos einen ganz eigenen Platz in der Champagne. Hier dreht sich alles um Eleganz, Herkunft und die Stärke einer außergewöhnlichen Lage.
Über die Cuvée
Les Clos Pompadour ist eine Cuvée, die sofort zeigt, wofür Pommery steht. Der Wein wird aus den drei klassischen Traubensorten von Champagne hergestellt: Chardonnay, Pinot Noir und Meunier, die aus den 25 Hektar ummauerten Weinbergen im Pommery-Domaine in Reims stammen. Dadurch erhält die Cuvée eine klare Identität. Man schmeckt hier nicht nur eine außergewöhnliche Herkunft, sondern auch eine Stilrichtung, die ganz stark auf Frische, Finesse und Eleganz ausgerichtet ist. Pommery präsentiert diese Cuvée als eine Cuvée der Präzision, und das spürt man in der gesamten Struktur wieder. Was diese Cuvée besonders macht, ist, dass die drei Traubensorten in einer einzigen Weine zusammenkommen, die sehr direkt und klar bleiben. Chardonnay sorgt für Spannung und Feinheit. Pinot Noir verleiht Struktur und Tiefe. Meunier bringt Weichheit und Rundheit. Zusammen liefern sie einen Champagner, der nicht auf Kraft setzt, sondern auf Raffinesse. Genau das ist auch das Besondere an Les Clos Pompadour. Diese Weine suchen nicht nach der breitesten oder imposantesten Stilrichtung, sondern wählen lebhaftigkeit, Präzision und eine fast selbstverständliche Eleganz. In der Nase ist die Weine klar und direkt, aber gleichzeitig charmant und raffiniert. Trockene Zitrusnoten verleihen Frische und Spannung, während weiße Blüten und leichte Rosensirup für Weichheit und Sinnlichkeit sorgen. Diese Kombination macht die Cuvée attraktiv, da sie sofort Spannung erzeugt, ohne zu hart zu werden. Im Mund öffnet sich die Weine anschließend weit, bleibt aber eng gefasst. Man erhält Weichheit, Frische, Komplexität und Länge, mit einer lebhaften und besonders reinen Abrundung. Diese Kombination sorgt für eine Stilrichtung, die gleichzeitig einladend und ernst ist. Ein weiterer besonderer Aspekt ist, dass Les Clos Pompadour ausschließlich in Magnum erhältlich ist. Dies unterstreicht nicht nur das exklusive Charakter der Weine, sondern auch die Ambition dahinter. Magnum wird oft als das ideale Format für Reifung und Entwicklung angesehen, und das passt gut zu einer Cuvée dieser Qualität. Es verleiht dem Wein zusätzliche Eleganz, aber vor allem zusätzliche Potenzial im Keller und im Glas. Damit wird Les Clos Pompadour nicht einfach nur ein Prestige-Champagner, sondern eine Cuvée, die wirklich als etwas Aussergewöhnliches konzipiert wurde. Les Clos Pompadour ist daher ein Champagner für Liebhaber, die nicht nur Seltenheit suchen, sondern auch Stil und Präzision in einem Clos-Cuvee. Die Herkunft ist außergewöhnlich, die Mischung aus Chardonnay, Pinot Noir und Meunier verleiht Tiefe und Balance, und die Identität des Weins konzentriert sich stets auf Finesse und Frische. Das macht diese Cuvée so attraktiv. Les Clos
Pompadour vereint die Größe von 25 Hektar ummauerten Weinfeldern in Reims mit einer Weinstil, die sich genau an Leichtigkeit, Eleganz und Länge orientiert. Genau darin liegt seine Stärke.
Le Clos Rocher
Gremillet zeigt mit Le Clos Rocher, warum ein Clos in Champagne so besonders ist. Gremillet macht diese Champagner aus Trauben, die ausschließlich aus diesem einzigen Weinberg stammen, der sich in Les Riceys befindet – einem Ort, wo der Pinot noir die Hauptrolle spielt. Schon allein das allein verleiht diesem Clos eine große Persönlichkeit. Hier schmeckt man nicht die Handschrift einer breiten Mischung aus verschiedenen Dörfern, sondern die Ausdruckskraft einer festgelegten Lage. Gremillet sagt, Le Clos Rocher sei einer der seltenen Clos in Champagne, was diese Weine für Liebhaber von Terroir und Herkunft besonders anziehend macht. Was Le Clos Rocher auszeichnet, ist das Gefühl der Präzision. Hier geht es ausschließlich um Auswahl. Gremillet arbeitet ausschließlich mit Trauben aus der Ernte von 2014, wobei er in der Weinberge eine sehr strenge Auswahl vornimmt und die perfekte Reife als Ausgangspunkt verwendet. Auch wird nur die Cuvée verwendet, also nur der erste und feinsten Presssaft. Das sagt viel über die Ambition hinter diesem Wein. Es geht hier nicht um Volumen, sondern um Reinheit und Finesse. Les Riceys genießt in der Champagne eine ganz eigene Reputation, insbesondere für den Pinot Noir. Le Clos Rocher zeigt, wie man ein einzelnes Parzelle noch präziser diese Identität prägen kann. Dieses Clos fühlt sich seltsam, durchdacht und sehr auf Charakter ausgerichtet an. Das macht es für Kenner interessant, aber auch für alle, die einfach etwas Besonderes in der Flasche sehen wollen. Le Clos Rocher ist keine Champagner, die man nur deshalb bestellt, weil sie sicher ist. Man bestellt sie nur deshalb, weil man etwas probieren möchte, das wirklich aus einer einzigen Quelle stammt.
Über die Cuvée
Le Clos Rocher 2014 Le Clos Rocher 2014 ist eine Cuvée für Liebhaber von reiner, tiefgründiger Pinot Noir. Gremillet stellt diese Champagner aus ausschließlich Pinot Noir aus der Ernte von 2014 her. Die Trauben stammen ausschließlich aus Le Clos Rocher in Les Riceys, einem Terroir, in dem der Pinot Noir seine kraftvolle und raffinierte Seite entfaltet. Nur die erste Fermentation wird verwendet, was sofort zeigt, dass der Wein auf Eleganz und Präzision aufgebaut ist. Anschließend erfolgt eine alkoholische Fermentation bei 16 Grad und eine malolaktische Fermentation bei 18 Grad in thermoregelten Edelstahltanks. Anschließend reift der Wein mindestens 7 Jahre lang. Die Dosierung liegt bei 7 g/l, was ihn in der Brute-Stil macht und eine Balance zwischen Frische, reifen Früchten und Struktur gewährleistet. In dieser Form ist dies ein Champagner, der die Aufmerksamkeit erregt. Die technischen Details geben genügend Anhaltspunkte, um zu verstehen, worum es in diesem Wein geht. 100 Prozent Pinot noir, lange Reifung und eine sorgfältige Vinifikation sorgen für einen Wein mit Körper, Spannung und Länge. Dies ist keine leichte Aperitif-Champagne, die man unüberlegt ins Glas schüttet. Le Clos Rocher 2014 verlangt einen Moment. Einen schönen Glas, ein gutes Gericht oder einfach nur etwas Ruhe, damit die Wein wirklich zum Ausdruck kommen kann.
Die lange Reifung verleiht dem Wein eine Fülle von Nuancen, während die Brut-Dosierung die Balance hält. Dadurch entsteht eine Flasche, die Eindruck macht, ohne schwer oder aufdringlich zu wirken. Le Clos Rocher 2014 ist eine Champagner, die ein klares Profil, eine starke Geschichte und eine schöne Kombination aus Kraft und Finesse aufweist. Genau deshalb bleibt sie auch lange nach dem Ausgießen im Glas präsent.
Clos Cazals
Claude Cazals, über Clos Cazals Der Clos ist vollständig mit Chardonnay bewachsen, und das passt perfekt zu seiner Lage in Oger. In dieser Ecke der Côte des Blancs geht es um Spannung, Finesse und kreideartiger Präzision. In Clos Cazals kommt das noch deutlicher zum Ausdruck, gerade weil es sich um eine geschlossene Weinberge handelt. Hier erhält man keine breite Interpretation verschiedener Parzellen, sondern die konzentrierte Ausprägung einer einzigen Lage. Das verleiht dem Clos viel Charakter und macht es für Liebhaber von terroir-orientierten Champagnern besonders interessant. Was Clos Cazals so besonders macht, ist die Familiengeschichte hinter dem Weingut. Das Clos wurde in den 50er Jahren von Olivier Cazals für seinen Sohn Claude gekauft. Seitdem ist dieser Ort zu einem Schmuckstück des Hauses geworden. In diesem Clos entstehen mehrere Cuvées, darunter Clos Cazals Vieille Vigne und La Chapelle du Clos. Das zeigt, wie viel Vertrauen die Familie in diese Weingegend hat. Ein einziges Clos, eine einzige Traube und mehrere Auswahlsorten – alles basiert auf der Stärke dieser besonderen Lage in Oger. Damit zeigt Clos Cazals eindrucksvoll, was ein Clos in Champagne so faszinierend macht. Nicht nur die Knappheit, sondern vor allem die Klarheit der Herkunft. Die 3,70 Hektar, die Lage in Oger, die vollständige Anpflanzung von Chardonnay und das eigene Mikroklima machen diesen Weinberg besonders präzise. Es ist ein Clos mit Ruhe, Finesse und einer klaren Stimme. Genau aus diesem Grund bleibt Clos Cazals bestehen.
Über die Cuvée
Clos Cazals Vieille Vigne Clos Cazals Vieille Vigne ist keine Champagner, die nur an Volumen oder Weichheit interessiert ist. Die Stärke liegt vielmehr in der Spannung, der Länge und der raffinierten Struktur. Die Weine sind stets ein Millésime, wodurch das Charaktervolumen eines einzigen Jahrgangs und einer einzigen Rebe im Mittelpunkt steht. Darüber hinaus erhält diese Cuvée eine Reifung durch eine Passage in Eichenfässern. Dies verleiht zusätzliche Füllkraft, ohne das reine Charaktervolumen des Chardonnay zu verlieren. Die Stilrichtung bleibt frisch und prägnant, erhält aber mehr Tiefe und eine breitere Ausstrahlung.
Textur. Dadurch fühlt sich der Wein nicht nur elegant an, sondern auch ernsthaft und reichhaltig genug, um wirklich zu beeindrucken. Zudem reift Clos Cazals Vieille Vigne mindestens zehn Jahre lang auf Lagern im Haus. Das ist ein wichtiger Aspekt, denn diese lange Reifung verleiht der Champagner zusätzlichen Ruhe, Komplexität und Länge. Man merkt, dass der Wein viel Zeit hatte, sich zu entwickeln. Die Stilistik bleibt streng und raffiniert, erhält gleichzeitig aber eine schöne Rundheit und Tiefe. Die Dosierung bleibt bewusst niedrig, damit das Terroir von Oger klar sichtbar bleibt und nichts die Präzision des Weins übersteigt. Das Ergebnis ist ein Blanc de Blancs mit viel Klasse. Man erhält weiße Blüten, Zitrusnoten, Eleganz und eine feine Spannung, die durch die Tiefe alter Fässer und die Ruhe der langen Reifung entsteht. Clos Cazals Vieille Vigne ist damit ein Cuvée für Liebhaber präziser, terroir-getriebener Champagner. Ein Wein, der nicht laut sein muss, um Eindruck zu hinterlassen, überzeugt jedoch durch Detailtreue, Finesse und Länge. Die Cuvée La Chapelle du Clos von Clos La Chapelle du Clos zeigt eine andere Seite von Clos Cazals. Auch diese Cuvée stammt aus derselben ummauerten Weinberg in Oger und besteht zu 100 Prozent aus Chardonnay, stammt jedoch von einer spezifischen Parzelle innerhalb des Clos, die von Delphine Cazals und ihrem Vater Claude in der Nähe der Kapelle angelegt wurde, die diesem Wein seinen Namen verdankt. Dadurch erhält La Chapelle du Clos ein ganz eigenes Charakter. Hier erhalten Sie nicht nur eine Cuvée aus dem Clos, sondern auch eine sehr präzise Auswahl innerhalb dieses Clos. Wie bei Clos Cazals Vieille Vigne ist auch La Chapelle du Clos ein Millésime. Das bedeutet, dass auch hier der Charakter eines einzigen Jahrgangs im Mittelpunkt steht. Die Weine zeigen somit nicht nur die Stile des Clos, sondern auch die Nuancen dieser spezifischen Parzelle und dieser spezifischen Ernte. Da es sich erneut um 100 Prozent Chardonnay handelt, bleibt die Signatur der Côte des Blancs gut erkennbar. Man kann Spannung, Finesse und eine klare Mineralität erwarten, aber mit einem eigenen Profil, das sich subtil von der Auswahl der Vieille Vigne unterscheiden kann. Was La Chapelle du Clos so attraktiv macht, ist gerade diese Kombination aus Präzision und Charme. Es ist eine Cuvée, die die Enge der Clos noch weiter verschärft. Nicht die gesamte Weinstömpelfläche als Ausgangspunkt, sondern eine ganz gezielte Auswahl innerhalb dieser Fläche. Das macht den Wein für Liebhaber interessant, die gerne die Nuancen innerhalb einer Clos erkunden möchten. Die Stilrichtung bleibt elegant, rein und chardonnay-getrieben, fühlt sich aber oft etwas intimer und noch spezifischer an, wenn man die Herkunft betrachtet. La Chapelle du Clos ist damit eine wunderbare Ergänzung zum Gesamtkonzept von Clos Cazals. Es zeigt, dass eine Clos mehr als nur ein Gesicht haben kann, solange die Auswahl genau genug ist. Für alle, die den Terroir von Oger wirklich kennenlernen wollen, ist dies eine Cuvée mit viel Ausdruckskraft. Raffiniert, präzise und vollständig aufgebaut auf der Kraft einer festgelegten Lage.
Clos des Graviers
Pierre Mignon zeigt in seinem Clos des Graviers, warum ein Clos in Champagne so beliebt ist. Pierre Mignon bezeichnet es selbst als kostbares Familiengut und bewahrt diese Weinberge seit 1950 als eigenständige Schätze im Besitz. Es handelt sich um eine Monoparcelle von 1,5 Hektar, die in Le Breuil in der Vallée de la Marne liegt. Genau das macht diesen Clos so interessant. Hier betrachten Sie nicht eine breite Mischung aus verschiedenen Dörfern und Parzellen, sondern einen festgelegten Ort mit einem eigenen Rhythmus, eigener Erde und eigener Identität. Für Liebhaber von Terroir ist das genau der Punkt, an dem die Magie beginnt. Ein Clos erzählt nicht nur, wo ein Champagner herkommt, sondern auch, warum dieser Ort so wichtig ist. Bei Clos des Graviers dreht sich alles um diese einzigartige Herkunft, die von der Familie Mignon sorgfältig erhalten und in eine Champagnerform hervorgebracht wurde, die ein ausgeprägtes Eigenleben besitzt. Pierre Mignon positioniert diese Clos daher nicht einfach als ein Grundstück, sondern als eine mythologische Stätte im Haus, eine Weinstraße, die über Generationen hinweg Teil der Familiengeschichte war. Das verleiht dieser Clos mehr als nur Prestige. Man spürt auch hier das Gefühl der Kontinuität, Geduld und Respekt für das, was eine besondere Lage bieten kann, wenn man sie ernst nimmt. Das macht Clos des Graviers sowohl für den Kenner als auch für jemanden interessant, der einfach etwas wirklich Besonderes in der Flasche sucht. Hier schmeckt man nicht nur Champagner, sondern auch die Seele einer bestimmten Stelle in der Vallée de la Marne.
Über die Cuvée
Clos des Graviers Die Cuvée Clos des Graviers ist die flüssige Übersetzung dieser besonderen Weinbergskategorie. Pierre Mignon beschreibt diese Weine als ein Monoparcelle-Millésime und zeigt gleich, dass es sich um eine ernsthafte Champagner handelt. Die Weine werden mit Holzvergärung veredelt, reifen mindestens 11 Jahre auf der Lias und werden mit einer Dosierung von 6 g/l abgefüllt. Diese Details sind für einen Kenner von großer Bedeutung, da sie viel über Stil und Intensität aussagen. Diese Champagner sind keine schnellen, luftigen Weine für jedermann, sondern Weine mit Tiefe, Ruhe und Spannung. Im Glas beschreibt das Haus eine hellgoldene Farbe und eine Nase voller Mandelblüten, weißer und gelber Früchte, Brioche und subtile Holztöne. In der Geschmackskategorie kommt laut Pierre Mignon eine reife, geschichtete Struktur hinzu, mit einer Mischung aus Früchten, Würze und gerösteten Noten. Die lange Lagerung auf den Gärresten verleiht Weine Reifung und Länge, während die relativ kontrollierte Dosierung dafür sorgt, dass die Weine ihre Spannung und Präzision behalten. Interessant ist auch, dass der Produzent von einem Blend spricht, dessen Geheimnis nur Jean-Charles Mignon kennt. Gleichzeitig wird die Cuvée jedoch auf dem Markt als Champagner mit Chardonnay-, Pinot Noir- und Meunier-Anteilen verkauft. Dies verleiht diesem Wein ein breites und reiches Profil, mit Frische, Struktur und Rundheit in einem Glas. Clos des Graviers ist daher eine Cuvée für Genießer, die gerne etwas entdecken möchten. Hier öffnen Sie keine Standard-Marken, sondern eine Champagner mit ganz eigener Note. Dies ist eine Flasche für einen ruhigen Moment am Tisch, für ein besonderes Abendessen oder für jemanden, der die Welt der Clos-Champagner besser kennenlernen möchte. Alles in dieser Cuvée strahlt Aufmerksamkeit aus. Von der langen Reifung über die Holzaufbewahrung bis zur Herkunft aus einem einzigen Weinberg
Das ausgeprägte Geschmacksprofil. Damit ist Clos des Graviers nicht nur eine seltene Cuvée in der Produktpalette von Pierre Mignon, sondern auch eine schöne Einführung in das, was ein Clos-Champagner so faszinierend macht.
Le Grand Clos
Barons de Rothschild zeigt mit Le Grand Clos Le Grand Clos direkt, dass ein Clos nicht groß sein muss, um beeindruckend zu wirken. Diese historische, ummauerte Weinstraße liegt in Vertus Premier Cru, in der Côte des Blancs, direkt neben dem mittelalterlichen Dorf. Die Mauern um das Anwesen stehen bereits seit mehr als 200 Jahren und verleihen diesem Ort sofort eine ganz eigene Ausstrahlung. Hier dreht sich alles um Bescheidenheit, Geschichte und Präzision. Le Grand Clos ist keine isolierte Weinstraße irgendwo in der Region, sondern ein Ort mit einer eindeutigen Identität, tief verwurzelt in seiner Umgebung. Das macht diese Clos so attraktiv. Man spürt sofort, dass es mehr als nur über die Trauben geht. Es geht um einen festgelegten Ort mit einer starken Geschichte. Die Clos wurde vollständig mit Chardonnay bestockt, und das passt perfekt zu Vertus und zur breiteren Stilrichtung der Côte des Blancs. Chardonnay verleiht Spannung, Finesse und eine gerade, kalkhaltige Struktur – genau die Eigenschaften, die man in einer großen Clos-Cuvée sucht. In Le Grand Clos kommt das noch deutlicher zum Ausdruck, gerade weil es sich um einen einzigen Acker handelt. Nicht um eine breite Assemblage aus verschiedenen Dörfern oder Crus, sondern um die reine Ausprägung einer historischen Weinkellerei. Dies verleiht dem Clos eine ganz klare Identität. Raffiniert, präzise und vollständig geprägt von der Kraft des Chardonnay. Was Le Grand Clos besonders macht, ist das Alter und das Erbe des Ackergrundes. Die ersten Rebstöcke auf diesem Ort wurden bereits vor dem Ersten Weltkrieg gepflanzt. Dies verleiht der Weinkellerei nicht nur historische Bedeutung, sondern auch mehr Tiefe in Geschichte und Ausstrahlung. Für Barons de Rothschild ist Le Grand Clos außerdem ein wichtiger Moment in der Entwicklung des Hauses. Zum ersten Mal wurde entschieden, dieses Ackergrundstück separat zu vinifizieren und als eigenständige Cuvée zu vermarkten. Dies macht diesen Clos nicht nur aufgrund seiner Lage außergewöhnlich, sondern auch deshalb, weil er ein neues Kapitel in der Geschichte des Hauses markiert. Le Grand Clos zeigt damit eindrucksvoll, was ein Clos in Champagne so faszinierend macht. Eine historische, ummauerte Weinstraße in Vertus, komplett mit Chardonnay-Reben bewachsen, mit alten Stämmen und einer ganz klar definierten Verbundenheit mit seinem Standort. Es ist ein Clos, der nicht auf Größe oder Spektakel setzt, sondern auf Detail, Ruhe und Herkunft. Genau deshalb hat Le Grand Clos eine so starke Ausstrahlung. Dies ist ein Ort, der nicht nur eine große Champagner herstellen kann, sondern auch wirklich etwas zu erzählen hat.
Über die Cuvée
Le Grand Clos Le Grand Clos ist eine Cuvée, die ganz von Terroir, Geduld und Präzision geprägt ist. Diese Champagner werden aus 100 Prozent Chardonnay aus einem einzigen ummauerten Areal in Vertus Premier Cru hergestellt. Damit handelt es sich um eine ganz reine Blanc de Blancs mit einer Stilistik, die auf Feinkultur, Spannung und Länge basiert. Gleichzeitig handelt es sich nicht um eine zerbrechliche oder leichte Weine. Le Grand Clos hat viel Tiefe und Struktur, da die Vinifizierung und Reifung sehr bewusst gestaltet sind, um der Weine mehr Füllbarkeit zu verleihen.
Die Vinifizierung erfolgt vollständig in Eichenfässern. Anschließend reift der Wein 13 Monate lang in feinen Holzfässern, gefolgt von 55 Monaten in Flaschenlagerung. Das ist viel Zeit, und man spürt das in der Entwicklung der Champagner. Die Holzverarbeitung verleiht Tiefe und Textur, ohne das frische Charakter der Chardonnay zu verlieren. Die lange Lagerung in Flaschen bringt Ruhe, Komplexität und zusätzliche Länge. Gleichzeitig bleibt die Dosierung mit 2 g/l sehr niedrig, im extra brut-Stil. Das sorgt dafür, dass der Wein sehr fest, rein und sehr präzise bleibt. Nichts stört die Herkunft. Alles dreht sich um Spannung, Mineralität und Detail. Im Glas zeigt sich Le Grand Clos sofort als eine ernsthafte Cuvée. Die Schaumflocken sind extrem fein und die Farbe ist goldgelb mit viel Glanz. Im Duft kommen Mineralität und Blumen, Toast und geröstete Mandel zusammen. Im Mund eröffnet sich ein reichhaltiger und vollmundiger Wein mit einer frischen Zitrusnote. Anschließend übernimmt die salzige Spannung und die lange, fast pfeffrige Note des Champagners und entwickelt sich zu einer langen, leicht rauchigen Note, die sich gut zu der Holz-Intensität des Weins ergänzt. Dies macht diese Cuvée für Liebhaber attraktiver, die Spannung und Tiefe in einem Glas bevorzugen. Die Produktion unterstreicht, wie außergewöhnlich dieser Wein ist. Von Le Grand Clos 2019 wurden nur 1.788 nummerierte Flaschen hergestellt. Dies macht die Cuvée selten, aber die eigentliche Geschichte steckt in der Beschaffenheit des Weins. Ein historischer Clos in Vertus, 100 Prozent Chardonnay, 13 Monate Reifung in feinen Holzfässern, 55 Monate Flaschenreife und ein zusätzliches Brut-Dosage von 2 g/l. Alles in dieser Cuvée ist darauf ausgerichtet, Präzision zu erreichen. Le Grand Clos ist daher eine Cuvée für Liebhaber großer Blanc de blancs mit Spannung, Salzigkeit, Länge und einer klaren Herkunft. Nicht laut oder üppig, sondern raffiniert, ernsthaft und sehr präzise.
Clos Faubourg Notre-Dame
Veuve Fourny & Fils, über Clos Faubourg Notre-Dame Dies verleiht Clos Faubourg Notre-Dame sofort ein starkes Gefühl von Nähe, Erbe und Kontinuität. Obwohl der Clos nur 0,29 Hektar groß ist, macht gerade diese begrenzte Größe die Lage so kraftvoll. Hier geht es alles um Details, Konzentration und die Ausprägung einer festgelegten Umgebung. Die Weinberge sind vollständig mit Chardonnay bewachsen und gehören seit 1930 ausschließlich der Familie Fourny. Damit ist es eine echte Monopole, was in der Champagne immer besondere Bedeutung hat. Dieses Clos wird von dem Haus selbst als Seltenheit in der Region bezeichnet, und das ist verständlich. In einer Region, in der Assemblage oft die Norm ist, zeigt Clos Faubourg Notre-Dame genau, wie überzeugend eine kleine Weinkellerei sein kann, wenn Herkunft vollständig im Mittelpunkt steht. Die Untergrundstruktur aus reinem Kalkstein, kombiniert mit einer eigenen Mikroklimat und der geschützten Lage innerhalb der Mauern, verleiht diesem Clos eine ganz eigene Identität. Hier dreht sich alles um Präzision, Finesse und eine starke Verbindung zur Erde. Was Clos Faubourg Notre-Dame besonders attraktiv macht, ist die Kombination aus Ruhe und Präzision. Die Weinkellerei liegt in Vertus, am Südhang der Côte des Blancs, einem Gebiet, in dem Chardonnay oft eine etwas reiferere und weitreichende Note erhält, ohne seine Spannungsintensität zu verlieren.
Verlust. In dieser Clos wird diese Charakteristik noch deutlicher. Die alten Rebstöcke, die kalkhaltige Böden und die geschützte Lage sorgen zusammen für Trauben mit viel Intensität und einer ganz eindeutigen Herkunft. Das macht diesen Weinberg für Liebhaber interessant, die nicht nur Eleganz suchen, sondern auch Persönlichkeit in ihrem Champagner. Clos Faubourg Notre-Dame ist weder laut noch üppig. Die Kraft liegt vielmehr in der Präzision und dem Gefühl, dass hier alles stimmt. Clos Faubourg Notre-Dame zeigt damit eindrucksvoll, was eine große Clos sein kann. Eine Weinkellerei mit nur 0,29 Hektar, komplett mit Chardonnay bestockt, direkt neben dem Haus in Vertus und schon fast ein Jahrhundert in Familienbesitz. Das verleiht diesem Ort nicht nur Seltenheit, sondern auch Glaubwürdigkeit. Dies ist ein Clos mit einer starken Geschichte, einer klaren Lage und einer Stilrichtung, die vollständig von der Lage selbst ausgeht. Genau aus diesem Grund hat Clos Faubourg Notre-Dame in Champagne eine so besondere Position.
Über die Cuvée
Clos Faubourg Notre-Dame Clos Faubourg Notre-Dame ist eine Cuvée für Liebhaber großer, präziser Blanc de Blancs. Diese Champagner werden aus 100 Prozent Chardonnay aus einem einzigen, ummauerten Weinberg von 0,29 Hektar in Vertus Premier Cru hergestellt. Schon von Anfang an ist die Stilrichtung klar erkennbar. Hier gibt es keine breite House-Assemblage, sondern einen Wein, der ganz auf die Stärke eines Clos basiert. Das verleiht der Cuvée viel Fokus. Alles an dieser Champagner schmeckt gleichmäßig: Spannung, Würze, Länge und Raffinesse. Gleichzeitig hat der Wein genügend Tiefe, um wirklich zu beeindrucken. Dies ist keine leichte, flüchtige Blanc de Blancs-Champagne, sondern eine Champagner mit Ruhe, Struktur und einer ganz klar definierten Kernigkeit. Die Struktur der Cuvée unterstreicht diese Charakteristik. Clos Faubourg Notre-Dame wird nur in großen Jahren hergestellt und erhält anschließend mindestens zehn Jahre Reifung, bevor er trinkfertig ist. Das ist viel Zeit, und diese lange Reifung verleiht dem Wein zusätzliche Tiefe, eine feinere Textur und mehr Komplexität. Darüber hinaus wird der Wein in Holzfermentern vergoren und unterläuft eine malolaktische Fermentation. Dies sorgt für zusätzliche Breite und Fülle, ohne dass die Spannung des Weins verloren geht. Genau diese Kombination macht diese Cuvée so attraktiv. Der Wein bleibt fest und mineralisch, erhält aber auch eine geschichtete, fast weiche Fülle, die sich gut zu der langen Reifung ergänzt. Die Dosierung liegt bei rund 3 g/l und positioniert diese Cuvée in der extra brut-Stil. Das ist ein wichtiger Aspekt, denn dadurch bleibt das Terroir vollständig sichtbar. Der Wein wird nicht durch Süße abgerundet, sondern wird vielmehr durch seine eigene Spannung, Reinheit und Länge geprägt. In diesem Stil kann man also mit reifen Zitrusfrüchten, kalkhaltiger Mineralität, einer subtilen Holznote und einem langen, präzisen Abgang rechnen. Die wenigen hundert Flaschen, die pro Millésime abgefüllt werden, verdeutlichen, wie klein diese Produktion tatsächlich ist. Das macht die Weine selten, aber die eigentliche Attraktivität liegt in ihrem Inhalt. Clos Faubourg Notre-Dame überzeugt nicht nur durch Finesse, sondern vor allem durch seine Präzision und seine unglaubliche Klarheit. Daher ist Clos Faubourg Notre-Dame ein Cuvée für Liebhaber, die in Champagner mehr als nur Frische suchen. Hier erhalten Sie 100 Prozent Chardonnay aus einem Clos von 0,29 Hektar, direkt neben dem Haus in Vertus, gefiltert auf Holz, mit malolaktischer Fermentation, mindestens zehn Jahre Reifezeit und einer sehr niedrigen Dosierung. Alles ist darauf ausgerichtet, Präzision, Tiefe und
Die Länge. Das ergibt einen Champagner mit Klasse, Spannung und einer ganz eigenen Stimme. Genau deshalb bleibt diese Cuvée so überzeugend.
Clos Mandois
Henri Mandois, über Le Clos Le Clos von Henri Mandois: Es ist eine Weinstube, die man sofort neugierig macht, gerade weil das Haus bei der breiten Öffentlichkeit weniger bekannt ist und dadurch noch etwas vertrauter und aufregender wirkt. Diese Clos liegt in Pierry und umfasst 1,5 Hektar. Es handelt sich um ein zusammenhängendes, ummauertes Grundstück, was in der Champagne immer etwas Besonderes ist. Noch auffälliger ist die Traube, die hier im Mittelpunkt steht. Le Clos ist vollständig mit Meunier bestockt. Das ist für eine Prestige-Clos selten, denn viele bekannte Clos in der Champagne drehen sich um Chardonnay oder Pinot Noir. Henri Mandois wählt hier bewusst einen anderen Weg und zeigt, wie viel Tiefe, Spannung und Charakter Meunier haben kann, wenn diese Traube die volle Aufmerksamkeit erhält. Was diese Clos zusätzlich interessant macht, ist die Lage in Pierry, in der Nähe von Épernay. Das verleiht Le Clos ein eigenes Gesicht innerhalb des größeren Rahmens der Champagne. Pierry ist nicht der Ort, an den die meisten Liebhaber direkt an ikonische Clos denken, und genau das macht diesen Weinberg so attraktiv. Hier probieren Sie keine etablierte Mythologie, die schon seit Jahrzehnten überall wiederholt wird, sondern einen Clos mit eigener Identität, der vor allem durch seine Inhalte überzeugt. Die 1,5 Hektar bieten dem Grundstück genügend Fläche, um wirklich eine vollwertige Terroirwein zu produzieren, während das geschlossene Charakter bleibt. Hier geht es alles um Präzision, die Kraft einer einzigen Lage und dem Glauben, dass ein Spitzenpinot meunier viel mehr leisten kann, als oft angenommen wird. Le Clos ist zudem stark mit der Weinherstellung von Henri Mandois verbunden. Dies ist kein Haus, das nur auf Äußerlichkeiten setzt, sondern ein Familienunternehmen, das schon seit Generationen fest in der Weinberge steht. In diesem Kontext nimmt Le Clos eine besondere Stellung ein. Es ist die Prestige-Ausdruckskraft eines Hauses, das seinen eigenen Weg wählt, mit einer Traube, die lange unterschätzt wurde. Damit erhält dieser Clos sofort zusätzliche Klasse. Hier geht es nicht nur um Knappheit oder Status, sondern auch um eine klare Vision. Henri Mandois zeigt mit Le Clos, dass eine weniger bekannte Marke in Champagne gerade sehr interessant sein kann, wenn Herkunft und Auswahl in der Weinberg und im Keller konsequent sind. Damit zeigt Le Clos eine ganz eigene Seite von Clos Champagne. Nicht klassische Blanc de blancs aus der Côte des Blancs und keine großen Pinot noirs aus Aÿ, sondern ein geschlossener Weinberg von 1,5 Hektar in Pierry, komplett mit Pinot meunier bewachsen. Das macht diesen Clos besonders einzigartig. Für Liebhaber, die weiter als die bekanntesten Namen hinausgehen möchten, ist Le Clos ein Weingut mit viel Aussagekraft. Gerade die Kombination aus einem einzigen Parzelle, einer Traube und einem Haus mit einer eindeutigen Weinkultur macht diesen Clos so attraktiv. Hier schmeckt man keine Kompromisse, sondern eine ganz bewusste Wahl für Charakter.
Über die Cuvée
Le Clos Le Clos ist die Prestige-Cuvée von Henri Mandois und zeigt, wie beeindruckend Pinot Noir sein kann, wenn diese Traube ganz im Mittelpunkt steht. Diese Champagner werden aus 100 Prozent Pinot Noir aus dem Clos von 1,5 Hektar in Pierry hergestellt. Schon von Anfang an ist die Stilrichtung klar erkennbar: Hier gibt es keine Mischung aus verschiedenen Rebsorten und auch keine breite Haus-Assemblage, sondern eine sehr gezielte Cuvée, die vollständig auf eine einzige Traube ausgerichtet ist.
Ein einziges Parzelle. Das macht Le Clos so interessant. Der Wein hat eine klare eigene Stimme und unterscheidet sich sofort von vielen anderen Prestige-Champagnern aus der Region. Die Cuvée wird nur in geeigneten Jahren hergestellt, was gut zu dem Charakter des Weins passt. Henri Mandois positioniert Le Clos wirklich als eine außergewöhnliche Millésime, die darauf abzielt, das volle Potenzial dieser Weingegend zu entfalten. Die Stilrichtung ist reichhaltig und ernsthaft, aber nicht schwer. Genau das ist das Besondere an diesem Wein. Pinot meunier kann rund und offen sein, aber hier erhält er auch Tiefe, Spannung und viel Lagerungspotenzial. Le Clos ist ein Champagner mit bemerkenswerter Reifungskapazität, und das macht diese Cuvée für Liebhaber attraktiver, die nach mehr als nur direkter Anziehungskraft suchen. Dies ist ein Wein, der bereits jetzt viel Charakter besitzt, aber auch dafür geschaffen wurde, sich weiter zu entwickeln. In Stil mag man bei Le Clos auf eine Cuvée mit Füllbarkeit, weicher Fülle und einem auffälligen Eigenprofil zählen. Man kann Zitrusfruchtigkeit, Frische und Delikatesse erwarten, aber auch Textur, Fruchtintensität und Länge. Das passt gut zu dem, was man von einer großen Meunier-Sauvignon aus einem Clos erwarten kann. Der Wein hat nicht nur Charme, sondern auch Struktur. Dadurch bleibt er fesselnd. Le Clos ist keine schnelle, luftige Aperitif-Champagne, sondern eine Cuvée, die mehr verlangt und auch mehr gibt. Das macht ihn interessant für Liebhaber, die in Champagner Spannung und Persönlichkeit suchen, ohne dass die Qualität an Wert verliert. Was diese Cuvée letztendlich so stark macht, ist, dass alles in die gleiche Richtung zeigt. Ein Clos von 1,5 Hektar in Pierry, komplett mit Pinot Meunier bewachsen, der nur in geeigneten Jahren produziert wird und als Prestige-Cuvée des Hauses gedacht ist. Das ergibt einen Wein mit einer ganz eindeutigen Signatur. Le Clos überzeugt nicht, weil das Haus laut schreien will, sondern gerade weil die Weinprobe einen Inhalt vermittelt. Hier schmeckt man Meunier mit Klasse, Tiefe und Lagerungspotenzial. Genau deshalb ist Le Clos von Henri Mandois eine so interessante Entdeckung für alle, die jenseits der bekanntesten Clos von Champagne hinsehen möchten.
Closte-Sophie
Jacques Lassaigne, über Clos Sainte-Sophie Nicht wegen des Volumens, nicht wegen einer breiten Markenidentität, sondern wegen der Aussagekraft eines einzelnen Parzellen. Genau das macht Clos Sainte-Sophie so interessant für Liebhaber von terroir-getriebener Champagner. Was diese Clos besonders macht, ist die Geschichte des Ortes. Clos Sainte-Sophie liegt im Herzen von Montgueux und trägt ein starkes Gefühl von Erbe mit sich. Das Grundstück wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts angelegt und gilt als historischer Ort im Dorf. Damit hat die Clos nicht nur eine klare Identität in der Weinberge, sondern auch eine Geschichte, die über die Trauben und den Boden hinausgeht. Das verleiht diesem Ort zusätzliche Faszination. Hier probieren Sie nicht einfach eine kleine Weinstraße, sondern eine Clos mit Charakter, Vergangenheit und einer ganz eigenen Atmosphäre. Die Weinstraße ist vollständig mit Chardonnay bewachsen, und das passt perfekt zu Montgueux. Chardonnay erhält hier eine andere Ausprägung als in der Côte des Blancs. Häufig etwas vollere, etwas
Reicher, aber immer noch genügend elegant, um Spannung und Länge zu bewahren. Innerhalb von Clos Sainte-Sophie kommt das noch deutlicher zum Ausdruck. Da es sich um einen abgegrenzten Weinberg handelt, erhält der Wein eine klare Ausrichtung. Die Kalk- und Lehmböden, die Lage in Montgueux und die sehr präzise Veredelung von Jacques Lassaigne sorgen zusammen dafür, dass ein Clos entsteht, der gleichzeitig raffiniert und unverwechselbar wirkt. Das macht ihn so attraktiv. Hier gibt es keine anonymen Blanc de Blancs, sondern einen Wein mit einer eindeutigen Herkunft und einer ganz eigenen Stimme. Clos Sainte-Sophie zeigt damit eine ganz andere Seite von Clos Champagne. Kein großer historischer Name aus der Côte des Blancs oder der Montagne de Reims, sondern ein kleiner, konzentrierter Clos in Montgueux, ganz dem Chardonnay gewidmet und eng mit der Vision eines eigenwilligen Winzers verbunden. Genau das macht diesen Weinberg so spannend. Es ist ein Clos, der nicht auf Bekanntheit setzt, sondern auf Inhalt. Für Liebhaber, die über die großen Klassiker hinausgehen möchten, ist Clos Sainte-Sophie ein Weingut mit enormer Ausdruckskraft.
Über die Cuvée
Clos Sainte-Sophie Clos Sainte-Sophie ist eine Cuvée, die vollständig von der Kraft einer kleinen Weingesellschaft in Montgueux inspiriert ist. Der Wein besteht zu 100 Prozent aus Chardonnay und ist stets ein Millésime. Damit ist die Stilrichtung von Anfang an klar. Hier gibt es keine breite Assemblage und auch keine Weine, die nach dem Fass abgerundet werden, um so möglichst zugänglich zu sein. Clos Sainte-Sophie basiert vielmehr auf Präzision, Spannung und Herkunft. Dies macht die Cuvée so attraktiv für Liebhaber von Blanc de Blancs mit Charakter. Alles in dieser Weinprobe weist in die gleiche Richtung: Reinheit, Energie und eine ganz klare Identität. Die Vinifizierung unterstreicht diese Charakteristik. Für diese Cuvée werden verschiedene Holzfässer verwendet, was der Weine mehr Tiefe und Nuancen verleiht, ohne die Herkunft zu übertreiben. Darüber hinaus wird Clos Sainte-Sophie eine lange Reifung erhalten. Dadurch entsteht nicht nur Spannung, sondern auch Textur, Ruhe und Fülle. Das Ergebnis ist ein Champagner, der sich raffiniert anhält, aber gleichzeitig viel Inhalt besitzt. Man spürt, dass dieser Wein nicht für Geschwindigkeit, sondern für Detail und Entwicklung geschaffen wurde. Ein wichtiges Detail ist die Dosierung. Clos Sainte-Sophie wird als Brut Nature angeboten, d.h. ohne zusätzliche Dosierung. Das passt perfekt zur Stilrichtung des Weins. Nichts verzerrt oder verdeckt die Struktur. Alles konzentriert sich auf die reine Ausprägung der Chardonnay-Rebsorte und dem Ort, von dem sie stammt. Daher kann man mit einem Champagner mit einer straffen Linie, einer kräftigen Spannung, Zitrusnoten, floralen Noten und einer fast salzigen Präzision in der Abgangsfaser rechnen. Gleichzeitig hat der Wein genügend Breite und Textur, um nicht streng zu wirken. Genau diese Kombination aus Reinheit und Tiefe macht diese Cuvée so stark. Clos Sainte-Sophie ist daher ein Cuvée für Liebhaber, die in Champagner wirklich etwas Eigenes suchen. Ein kleiner Weinberg von etwa 0,4 Hektar, komplett mit Chardonnay bewachsen, liegt in Montgueux und wird immer als Millésime herausgegeben, ohne Dosage und mit einer sehr präzisen Reifung. Das ergibt einen Champagner, der nicht laut ist, sondern intensiv. Nicht breit, sondern präzise fokussiert. Genau deshalb bleibt Clos Sainte-Sophie so überzeugend. Dies ist ein Clos-Cuvée mit Spannung, Raffinesse und einer ausgeprägten Persönlichkeit.
Le Petit Clos
Jean Veselle Champagner Le Petit Clos ist eine schöne Entdeckung für Liebhaber von Pinot Noir aus Bouzy. Dieser Clos liegt im Herzen des Domaine Jean Vesselle und zeigt, wie stark eine begrenzte Lage sprechen kann. Die Cuvée wird aus 100 Prozent Pinot Noir hergestellt, reift mindestens 10 Jahre und wird in Champagnerfässern gereift. Dadurch erhält der Wein zusätzliche Tiefe, während die zusätzliche Brut-Dosierung von 3 bis 4 g/l die Eleganz und Präzision der Weine beibehält. Le Petit Clos zeigt damit die authentische Kraft des Pinot Noir mit intensiven und komplexen Aromen, Noten von gekochtem Obst und gerösteten Mandel. Es ist eine Cuvée mit Charakter, aber auch mit Finesse.
Clos des Bouveries
Duval Leroy Champagner Clos des Bouveries ist ein schönes Clos für Liebhaber reiner Chardonnay aus Vertus. Dieses alte Anwesen der Familie Duval-Leroy liegt oberhalb des Dorfes, auf halber Höhe und ganz im Osten. Genau diese Lage macht dieses Clos so interessant. Die Trauben haben hier eine frühe Wachstumszyklus und bringen viel Konzentration und Finesse mit sich. Die Cuvée wird zu 100 Prozent aus Chardonnay hergestellt und ist stets ein Millésime, sodass man die Auswirkungen des Klimas, des Terroirs und des Jahrgangs direkt spürt. Die Vinifikation erfolgt teilweise auf Eichenholz für feine Holztöne und zusätzliche Tiefe, und teilweise in Edelstahl, um die Mineralität und Reinheit zu bewahren. Das ergibt einen Champagner mit Spannung, Präzision und einer sehr klaren Signatur.
Clos des Bergeronneau
Der Champagner Clos des Bergeronneau von Bergeronneau-Marion liegt im Herzen von Ville-Dommange. Hinter einer imposanten Tür, umgeben von Drahtgeflecht, Hölzern und restaurierten Mauern aus dem 19. Jahrhundert, liegt ein Weingut mit einer Fläche von 2,10 Hektar und einer idealen Südostausrichtung. Die Anpflanzung besteht zu 75 Prozent aus Pinot Meunier und zu 25 Prozent aus Pinot Noir, was diesem Clos sofort eine eigene Identität verleiht. Gerade diese Kombination aus alten Mauern, einer abgeschlossenen Lage und einer klaren Traubenmischung macht Clos des Bergeronneau so attraktiv. Darüber hinaus ist das Anwesen biologisch konvertiert und HVE-zertifiziert und bietet viel Aufmerksamkeit für die Erhaltung der alten Rebstöcke. Das führt zu einem seltenen Clos mit ganz eigenem Charakter, in dem Delikatesse und Finesse harmonisch zusammenkommen.
Clos Virgile
Paul Sadi Champagner Clos Virgile ist eine schöne Entdeckung für Liebhaber, die weiter als die bekanntesten Clos von Champagne hinausgehen wollen. Diese 24 Hektar große Weinstraße, also 0,24 Hektar, wurde 1994 in einem bewaldeten Park direkt am Familienhof und in der Nähe der historischen Gebäude von Paul-Sadi angelegt. Genau diese Lage macht die Clos so besonders. Es handelt sich nicht um ein loses Grundstück in der Ferne, sondern um eine Weinstraße, die sehr direkt mit dem Haus und seiner Geschichte verbunden ist. Das verleiht Clos Virgile sofort ein starkes Gefühl von Identität und Erbe.
Was diese Clos besonders interessant macht, ist, dass sie nicht vollständig auf einer einzigen Rebsorte basiert. Clos Virgile wurde mit 67 Prozent Chardonnay und 33 Prozent Pinot Noir angebaut. Dies verleiht dem Weinberg eine eigene Dynamik. Chardonnay bringt Spannung, Finesse und Frische, während Pinot Noir Rundheit und Struktur verleiht. Zusammen bilden sie die Grundlage für einen Clos mit viel Balance und Charakter. Darüber hinaus wird die Weinherstellung ausschließlich als Millésime durchgeführt und in den ursprünglichen Eichenfässern gereift. Dies unterstreicht, wie wichtig diese Clos für das Haus ist. Hier geht es um Präzision, Tradition und die Ausprägung einer festgelegten Lage. Mit einer Produktion von etwa 2.000 Flaschen pro Jahr bleibt Clos Virgile klein und exklusiv. Genau das macht diese Clos so attraktiv. Hier gibt es keine große Produktion oder anonyme Prestigecuvées, sondern eine ganz gezielte Weinherstellung aus einer sehr spezifischen Rebsorte mit einer deutlichen Verbindung zum Weingut. Clos Virgile zeigt, wie ein kleiner Areal direkt neben dem Haus und mit einer ganz eigenen Mischung aus Trauben aus einem kleinen Weinberg zu einem Cuvée mit viel Charakter heranwachsen kann.
Clos des Trois Clochers
Leclerc Briant Champagner Clos des Trois Clochers ist ein kleiner Clos von etwa 0,40 Hektar in Villers-Allerand Premier Cru. Der Weinberg ist vollständig mit Chardonnay bestockt und zeigt, wie raffiniert diese Traube auch außerhalb der Côte des Blancs sein kann. Gerade diese Lage macht diesen Clos so interessant. Hier erhält man einen Blanc de blancs mit eigenem Charakter, geprägt von Präzision, Spannung und einer klaren Herkunft. Clos des Trois Clochers ist ein Jahrgang 100 % Chardonnay aus einem kleinen Weinberg. Die Eichenfass-Vinifikation verleiht der Weine zusätzliche Tiefe und Textur, während die niedrige Dosierung sicherstellt, dass das Terroir gut sichtbar bleibt. Man kann auf eine elegante und raffinierte Stilrichtung mit Zitrusnoten, weißen Blüten, Würze und einer langen, raffinierten Abmischung zählen. Clos des Champions ist ein historischer zweiter Clos von Leclerc Briant und zeigt schön, wie reich die Vergangenheit dieses Hauses ist. Diese Weinstation wurde früher als eigenständige Cuvée abgefüllt und war bekannt als ein Premier Cru-Champagner mit einer Mischung aus Chardonnay, Pinot Noir und Meunier. Dadurch unterschied sie sich deutlich von den eher klassischen Clos, die vollständig auf einer einzigen Traube basieren. Genau das machte Clos des Champions interessant. Es war ein Clos mit eigener Identität, aufgebaut auf Balance, Spannung und der breiten Stilrichtung von Champagne. Heute ist diese Cuvée viel schwieriger zu finden, aber im Rahmen der Geschichte von Leclerc Briant gehört Clos des Champions immer noch zu den besonderen Clos, die das Haus hervorgebracht hat.
Clos du Château de Bligny
Der Champagner aus dem Château de Bligny Clos du Château de Bligny ist ein besonderer Clos in der Côte des Bar und besticht sofort durch seine einzigartige Anpflanzung. Dieser Clos liegt in Bligny und ist der einzige Clos eines Chateaux in Champagne. Was diese Weinkellerei noch besonders macht, ist, dass hier alle sechs zugelassenen Rebsorten der Appellation zusammenkommen: Chardonnay, Pinot Noir, Pinot Meunier, Arban, Petit Meslier und Pinot Blanc. Dadurch ist diese Weinkellerei einzigartig und ganz eigen. Hier erhält man nicht nur die Ausdruckskraft einer bestimmten Lage, sondern auch einen nahezu vollständigen Einblick in die Vielfalt von Champagne in einer einzigen Weinkellerei.
Die Cuvée Clos du Château de Bligny ist eine Brut Nature, in der die sechs Traubensorten jeweils eine gleichberechtigte Rolle spielen. Die Mischung besteht aus einem sechsten Anteil Chardonnay, einem sechsten Anteil Pinot Noir, einem sechsten Anteil Pinot Meunier, einem sechsten Anteil Arban, einem sechsten Anteil Petit Meslier und einem sechsten Anteil Pinot Blanc. Dadurch erhält der Wein eine ganz eigene Charakteristik, in der reife Früchte, Spannung und Lebendigkeit zusammenkommen. Arban verleiht Frische, Petit Meslier charakteristische Zitrus- und Veilchennoten und Pinot Blanc sorgt für zusätzliche Klarheit und Finesse. Das Ergebnis ist ein seltenes Champagner mit Charakter, Energie und einer auffälligen, originellen Note.
Clos des Monnaies
Der Goutorbe-Bouillot-Champagner Clos des Monnaies ist ein besonderer Clos der Champagne Goutorbe-Bouillot im Herzen von Damery und zeigt eindrucksvoll, wie stark eine begrenzte Weinstraße sprechen kann. Diese Clos-Cuvée wird aus Chardonnay und Pinot Meunier hergestellt, eine Kombination, die sofort Spannung und Finesse vermittelt. Die Weinbereitung erfolgt vollständig in Holzfässern, was zusätzliche Tiefe und Nuancen verleiht, während die alten Fässer für mehr Konzentration sorgen. In Stil ist Clos des Monnaies reich und zugleich prägnant, mit floralen Noten, Brioche, feinen Noten und einem langen, schlanken Abgang. Diese Kombination aus Herkunft, Holzverarbeitung und einer ganz eigenen Mischung macht Clos des Monnaies für Liebhaber von charakterstarken Clos-Champagnern so interessant.
Clos des Belevals
Person Champagner Clos des Belvals ist ein besonderer Clos des Belvals aus der Champagne-Region Vertus und zeigt eindrucksvoll, wie stark eine begrenzte Weinberge in der Lage ist. Diese ummauerte Weinberge liegen direkt am Anwesen, wurden 2006 gekauft und sind vollständig mit Chardonnay bestockt, bestehend aus Stämmen aus dem Jahr 1969. Seit der Ernte von 2006 produziert Person hier ein Millésime blanc de blancs, wodurch die reine Ausdruckskraft der Weinberge im Mittelpunkt steht. Genau diese Kombination aus einem Clos neben dem Anwesen, alten Chardonnay-Stämmen und einer ganz gezielten Einzel-Weingut-Analyse macht Clos des Belvals für Liebhaber präziser, terroir-orientierter Champagner so interessant.
Clos de Cumières
Der Champagner Clos de Cumières von Hervé Jestin ist ein besonderer Clos von Hervé Jestin und gehört zu den interessantesten kleinen Parzellen der Champagne. Dieser historische Weinberg von etwa 0,54 Hektar liegt in Cumières Premier Cru und wird oft als einer der ältesten Clos der Region erwähnt. Die Anpflanzung besteht aus gleichen Teilen Chardonnay und Pinot Noir, mit Stämmen aus 1964 und 1965, was dem Wein sofort zusätzliche Tiefe verleiht. Seit der ersten Ernte unter Hervé Jestin wird dieser Clos als Millésime herausgegeben, mit einer ganz präzisen, biodynamischen Herangehensweise, Vinifikation auf Holz und einer sehr geringen oder gar keiner Dosierung. Das ergibt einen Champagner mit viel Spannung, Struktur und Energie, aber auch mit Ruhe und Länge. Genau diese Kombination aus historischer Weinbergstruktur, kleinem Format und einer ganz eigenen Vision macht Clos de Cumières so interessant für Liebhaber von terroir-getriebenen Clos-Champagnes.
Clos Doré
Der Champagner Clos Doré von Monmarthe ist ein besonderer Clos aus dem Gebiet von Champagne Monmarthe in Ludes und zeigt eindrucksvoll, wie stark eine kleine Weinstraße wirken kann. Dieser Clos mit einer Größe von 55 Acres, also 0,55 Hektar, liegt versteckt im Herzen des Dorfes und ist vollständig mit Chardonnay bestockt. Früher war dieser Acker ein Obstgarten, später wurde er 1978 bestellt und sogar als Mutterweingut für Enten anerkannt. Das verleiht Clos Doré sofort ein besonderes Charaktermerkmal. Die Cuvée wird als extra brut angeboten und lässt die reine Ausdruckskraft dieser Clos sehr direkt erkennen: präzise, mineralisch und raffiniert, mit der Spannung und Finesse, die man von einem starken Blanc de Blancs aus Ludes erwarten kann.
Clos des Maladries
Das Champagner „Clos des Maladries“ von Etienne Calsac ist ein auffälliger Clos aus dem Gebiet „Étienne Calsac“, der für Liebhaber reiner und präziser Blanc de Blancs entwickelt wurde. Dieses Cuvée stammt aus einem seltenen, ummauerten Anbaugebiet in der Côte des Blancs mit einer südlichen Ausrichtung und einer kalkhaltigen Böden. Der Wein besteht zu 100 Prozent aus Chardonnay und wird als Millésime herausgegeben, sodass man die Auswirkungen sowohl des Weingartens als auch des Jahrgangs direkt spüren kann. Im Keller wählt Étienne Calsac eine raffinierte Herangehensweise mit spontaner Fermentation, Teil Holzaufbewahrung und Teil Reifung in Edelstahl. Ohne Filtration, ohne Klärung und als Brut Nature bleibt das Charakteristikum des Weins vollständig intakt. Das führt zu einem Champagner mit einer straffen Mineralität, viel Spannung und einer ganz klaren, energiegeladenen Stil.
Clos de Bouzy / Le Clos André Clouet
André Clouet Champagner Le Clos André Clouet ist ein seltenes Clos von André Clouet in Bouzy Grand Cru und dreht sich vollständig um die Stärke des Pinot Noir. Diese kleine, ummauerte Weinberge von 0,35 Hektar liegen neben dem Haus und werden schon seit Generationen als eine besondere Familienweingegend gepriesen. Genau diese Kombination aus Lage, Größe und Rebsorte macht diesen Clos so interessant. Die Cuvée wird nur in guten Jahren aus 100 Prozent Pinot Noir hergestellt und
Reift über 84 Monate, was zu zusätzlichem Tiefgang und Raffinesse führt. Mit einer Produktion von nur etwa 1.000 Magnum pro Millésime ist Le Clos André Clouet nicht nur selten, sondern auch eine ganz reine Ausdrucksform von Bouzy: kräftig, konzentriert und gleichzeitig auffällig präzise.
Clos l'Abbé
Champagne Hubert Soreau Clos l’Abbé ist ein besonderer Weinberg von Champagne Hubert Soreau und fühlt sich fast wie eine verborgene Geheimnis zwischen der Vallée de la Marne und der Côte des Blancs an. Dieser kleine Clos liegt direkt außerhalb von Épernay und ist komplett mit Chardonnay bewachsen, was sofort eine sehr präzise und mineralische Stilrichtung mit sich bringt. Die Cuvée wird als Millésime gebraut und ist ein brut nature blanc de blancs, wodurch Herkunft und Jahrgang ganz im Mittelpunkt stehen. Durch die Reifung in neutralen Fässern und die lange Zeit auf der Lattes erhält der Wein nicht nur Spannung und Frische, sondern auch Textur und Tiefe. Das macht Clos l’Abbé für Liebhaber reiner, terroir-orientierter Champagner mit viel Energie und einer ganz eigenen Signatur so interessant.
Clos de l'Abbaye
Doyard Champagner Clos de l'Abbaye ist ein kleiner, ummauertes Weinberg der Doyard-Weingesellschaft in Vertus Premier Cru und stellt eine ganz reine Ausdrucksform des Chardonnay dar. Der Weinberg liegt direkt hinter dem Anwesen, umfasst 0,50 Hektar und wurde mit Stämmen aus dem Jahr 1956 angepflanzt, was der Weine zusätzliche Tiefe und Konzentration verleiht. Die Cuvée wird als extra brut blanc de blancs angeboten und zeigt vor allem Spannung, Kreide und Präzision. Durch die Ausbildung in älteren Burgund-Fässern, die bewusst verzögerte Malolaktikverarbeitung und eine niedrige Dosierung von 2 g/l bleibt die Stilistik streng, energiegeladen und rein. Dies macht Clos de l'Abbaye zu einem Wein mit viel Fokus, Länge und einer ganz klar definierten Herkunft.
Champagnerhäuser, die kein spezielles Cuvée daraus herstellen
Nicht jedes Clos in Champagne wird auch als eigenständige Champagnercuvée herausgegeben. Einige Champagnerhäuser besitzen zwar ein Clos, entscheiden sich aber dafür, diesen Weinberg anders zu nutzen. Manchmal bleibt die Produktion Teil einer breiteren Markenidentität, und in anderen Fällen wird der Clos tatsächlich für stille Weine eingesetzt. Dies zeigt, dass ein Clos nicht nur um Prestige, sondern vor allem um Herkunft, Identität und die Freiheit des Hauses geht, seine eigene Route mit so einem außergewöhnlichen Weinberg zu beschreiten.
Barnaut Champagner
Ein gutes Beispiel ist Barnaut. Dieses Haus besitzt zusammen mit Le Clos Barnaut einen eigenen Clos in Bouzy, ist aber auch bekannt für seine leisen Weine aus der Region, wie Bouzy Rouge. Damit zeigt das Haus, dass ein Clos nicht unbedingt in eine separate Clos-Champagne münden muss, sondern auch eine andere, mindestens ebenso charaktervolle Ausgestaltung haben kann.
Champagne von Lombard & Médot
Clos des Chaulins ist ein historisches Clos der Firma Lombard & Médot in Pargny-lès-Reims und zeigt eindrucksvoll, dass nicht jeder Clos heute noch als eigenständige Champagnercuvée vermarktet wird. Diese 0,68 Hektar große Weinberg besteht aus Chardonnay, Pinot Noir und Meunier und gehört zu den seltenen ummauerten Parzellen von Champagne. Die ältesten Stämme stammen aus dem Jahr 1927, was diesem Clos zusätzliche Charakter und Tiefe verleiht. Genau diese Kombination aus Alter, Bescheidenheit und Rebsorte macht Clos des Chaulins interessant. Es ist ein Clos mit einer starken Geschichte und eindeutiger historischer Bedeutung, auch wenn er heute nicht mehr als eigenständige Single-Vineyard-Champagne vermarktet wird.
Vranken Champagner
Clos de la Somnambule ist eine der kleinsten und wenig bekannten Weinkellereien von Champagne, doch genau das macht diese Weingegend so einzigartig. Im Herzen von Reims, versteckt hinter Villa Demoiselle der Vranken-Pommery Group, liegt diese Weinkellerei fast buchstäblich in Sichtweite, ohne wirklich auffällig zu sein. Mit weniger als 4.000 Quadratmetern ist es ein winziges Grundstück, aber mit einer starken Geschichte und einer einzigartigen Lage in der Stadt. Genau diese Kombination aus Bescheidenheit, Seltenheit und verborgener Pracht verleiht Clos de la Somnambule viel Anziehungskraft. Außerdem gibt es Gerüchte, dass hier in den kommenden Jahren eine neue Cuvée entstehen könnte, was diese Weinkellerei für Liebhaber noch interessanter macht.
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